Suche nach der richtigen Rhetorik

Obwohl es derzeit ruhig um den geplanten Umbau des Hildegardplatzes geworden ist, wird hinter den Kulissen eifrig an einer geeigneten Formulierung für das anstehende Ratsbgehren gestrickt. Eine Abstimmung über die Fragestellung spätestens in der Dezember-Sitzung des Stadtrats hielt OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) am Montag für durchaus „realistisch und wünschenswert“.

„Die Fraktionsvorsitzenden waren bereits einmal zusammen, um zu einer Formulierung zu kommen“, berichtete Netzer am Montag auf Nachfrage. Derzeit werde in den Fraktionen über die Vorschläge beraten. „Es wird ernsthaft und konstruktiv diskutiert“, so OB Netzer. Neben CSU und Freien Wähler haben laut dem OB auch die Grünen bereits eine konkrete Fragestellung vorgeschlagen. Bei dem von der CSU beantragten Ratsbegehren sollen die Kemptener sowohl über die Umgestaltung des Hildegardplatzes als auch über den Bau einer Tiefgarage unter dem Platz entscheiden. „Alle wollen, dass der Bürger das entscheidet“, betonte Netzer. „Ich hoffe, dass wir zu einer gemeinsamen Formulierung kommen.“ Sollte der Stadtrat tatsächlich noch in der von Netzer persönlich präferierten Dezember-Sitzung über die Formulierung abstimmen, könnte das Ratsbegehren schließlich im März oder April kommenden Jahres stattfinden.

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