Sudhaus-Schicksal bleibt ungewiss

Die Zukunft des Sudhauses auf dem Gelände des Allgäuer Brauhauses bleibt weiterhin ungewiss. Bei einem Treffen zwischen Projektentwickler Hannes Geierhos von der Recommerz GmbH und OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) sowie Baureferentin Monika Beltinger in der vergangenen Woche ist nach Angaben von Beltinger jedenfalls noch nichts beschlossen worden. „Entscheidungen sind keine gefallen“, betonte sie am Freitag gegenüber dem KREISBOTEN.

Das Gespräch sei „offen und konstruktiv“ gewesen, berichtete die Baureferentin. „Wir haben dargelegt, wie wir die Entwicklung des Brauhaus-Geländes sehen“, sagte sie. „Und wir haben dargestellt, dass der Erhalt des Sudhauses geht“, so Beltinger weiter. „Beide Varianten sind weiterhin möglich.“ Wie berichtet, möchte die Bauverwaltung nach Protesten der Öffentlichkeit das historische, allerdings nicht unter Denkmalschutz stehende Sudhaus auch bei einer Umnutzung des Geländes durch die Recommerz GmbH erhalten. Allerdings, so hatte Beltinger unlängst im Bauausschuss berichtet, wolle sich die Recommerz dann von ihrem Engagement in der Kemptener Innenstadt zurückziehen. Projektentwickler Hannes Geierhos lehnt derweil eine Stellungnahme zum Thema ab. Zur gegebenen Zeit werde er sich an die Öffentlichkeit wenden, kündigte Geierhos an. Baureferentin Beltinger betonte am Freitag erneut die wichtigkeit des Konzepts. „Es geht um eine wichtige Entwicklungsfläche.“ mm

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