Super Start ins neue Jahr

Der ESC Kempten startete mit einem Kantersieg ins neue Jahr: Am Sonntag kehrten die „Haie“ mit einem 11:2-Auswärtssieg beim Tabellenletzten der Eishockey-Landesliga, ERSC Ottobrunn, zurück ins Allgäu.

Warum die „Hedgehogs“ aus Ottobrunn die rote Laterne der Liga innehaben, war den Gästen schon beim Warmlaufen klar. Ein relativ kleiner Kader, der zum Großteil aus Juniorenspieler zu bestehen schien ist in dieser Landesliga einfach kaum konkurrenzfähig. Auch wenn die Hausherren das ganze Spiel mit viel Einsatz über die Zeit brachten, hatten sie den sehr torhungrigen Kemptenern wenig entgegenzusetzen. Für die ansonsten zwischen den Pfosten stehenden Danny Schubert und Markus Russler bekam Andreas Göger eine volle Spielzeit lang die Möglichkeit, sein Können unter Beweis zu stellen und machte seine Sache mit Bravour. Ansonsten wurden fehlende Spieler wie Waldegger, Weißschuh und Arno Eberhardt kompensiert und Trainer Helmut Wahl konnte die Partie mit drei kompletten Reihen bestreiten, die sich allesamt gut verkauften. Gleich nach zwei Minuten traf Tobias Pichler zur 1:0-Führung für die „Sharks“. Die Gastgeber konnten jedoch im direkten Gegenzug ausgleichen. Ganze 15 Minuten passierte dann außer ein paar klaren Torchancen nicht viel. Florian Jahrmann war es schließlich, der den Bann brach, und den Puck zur erneuten Führung im Tor unterbrachte. Seine Kollegen Albl und Pichler taten es ihm nach und so ging der ESC mit einer 4:1-Führung in die Pause. Im zweiten Drittel brauchte es erst den 2:4-Anschlusstreffer, um den „Sharks“ zu zeigen, dass sich die Gastgeber nicht ganz kampflos der drohenden Niederlage stellen wollten. Allerdings sollte es das letzte Lebenszeichen der Ottobrunner in diesem einseitigen Spiel sein. Zweimal traf Kapitän Alexander von Sigriz für die Illerstädter. Oliver Worm, der als Verteidiger agieren musste, und Eugen Scheffer mit seinem ersten Treffer für die „Haie“ waren die weiteren Torschützen im Verlauf des zweiten Abschnitts. Kurz vor der Drittelpause traf auch noch Tobias Jörg in Unterzahl. Johannes Albl war es schließlich vorbehalten, das Ergebnis zweistellig zu machen. Kubena trifft noch Das letzte Drittel war dann wohl mehr zu Trainingszwecken. Die „Sharks“ schalteten zwei Gänge zurück und die Gastgeber waren mit ihren Kräften am Ende, so dass sich zwar noch zahlreiche Gelegenheiten zum Torerfolg boten. Die konnten die Kemptener aber entweder nicht nutzen oder sie scheiterten am mittlerweile eingewechselten zweiten Torhüter der „Hedgehogs“. Einzig Markus Kubena konnte sich mit einem Gewaltschuss von der Mittellinie noch in die Torschützenliste eintragen, die restlichen Chancen wollten ihren Weg nicht ins Tor finden. Für die „Sharks“ waren es die erwarteten zwei Punkte, für die Gastgeber eine weitere Lektion in dieser laufenden Landesliga-Saison. ERSC Ottobrunn – EC Kempten 2:11 (1:4, 1:6, 0:1): Tore: 0:1 Pichler (2.), 1:1 Ackel (2.), 1:2 Jahrmann (16.), 1:3 Albl (18.), 1:4 Pichler (19.), 2:4 Carvalho (24.), 2:5 v. Sigriz (25.), 2:6 Scheffer (30.), 2:7 v. Sigriz (33.), 2:8 Worm (34.), 2:9 Jörg (37.), 2:10 Albl (38.), 2:11 Kubena (42.); Strafzeiten: Ottobrunn zehn – Kempten zehn; Zuschauer: 45.

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