Technisch innovativer Ansatz

Stolz auf den Stadtwerke-Award-Sonderpreis in Bezug auf technisch innovativen Ansatz und konsequente Zukunftsorientierung: Carmen Albrecht (v.l.), Michael Lucke, Dr. Michael Fiedeldey vom AÜW. Foto: privat

Große Freude bei der Projektgruppe „AlpEnergy“: Das Projekt wurde dieses Jahr mit dem Sonderpreis des Stadtwerke-Awards 2011 ausgezeichnet. Der alljährlich auf der Euroforum-Jahrestagung „Stadtwerke“ vergebene Preis prämierte heuer Stadtwerke mit einem besonders innovativen und nachhaltigen Konzept als Energieeffizienz-Dienstleister. Mit dem Stadtwerke-Award werden Vorhaben ausgezeichnet, durch die besonders nachhaltig sowie wirtschaftlich CO2-Emissionen gesenkt werden und die einen Modellcharakter für andere Stadtwerke und Kommunen aufweisen.

Michael Lucke, Geschäftsführer des Allgäuer Überlandwerks, sieht durch die Auszeichnung den Weg und die Investitionen des Unternehmens in eine innovative Energiezukunft bestätigt. „Wir freuen uns sehr über den Sonderpreis. Denn wir treiben nicht nur die Nutzung herkömmlicher, aber auch hocheffizienter Technologien voran und investieren in den Ausbau regenerativer Energien“, so Lucke. „Sondern wir arbeiten auch intensiv an Themen, die die Entwicklung und den Ausbau von Speicherkapazitäten für Erneuerbare Energien vorantreibt. Alles Punkte, die für den Umbau der deutschen Energiewirtschaft unablässig sind.“ Das von der EU geförderte Projekt „AlpEnergy“ konzentriert sich auf die Förderung einer nachhaltigen Energieversorgung durch erneuerbare Energien. Energieerzeugung und Verbrauch sollen wirtschaftlich sinnvoll, effizient und klimaschonend in Einklang gebracht werden. Für das Projekt haben sich insgesamt elf regionale, nationale und internationale Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft zu einem Konsortium zusammengeschlossen, dessen Leiter das AÜW ist. „Das noch in der Aufbauphase befindliche Projekt AlpEnergy überzeugt durch seinen technisch innovativen Ansatz und die konsequente Zukunftsorientierung“, so das Urteil von Sven Becker, Sprecher der Stadtwerke-Kooperation Trianel, anlässlich der Verleihung in Berlin. Insgesamt hatten sich über 20 Stadtwerke mit ihren Energieeffizienzprojekten am Stadtwerke-Award 2011 beworben. Der Jury gehörten in diesem Jahr an: Stephan Kohler (Deutsche Energie-Agentur GmbH, dena), Prof. Dr. Uwe Leprich (IZES Institut für ZukunftsEnergieSysteme GmbH), Hans-Joachim Reck (VKU e.V.), Dr. Gerhard Holtmeier (Thüga AG), Helmut Sendner (Energie&Management) sowie die Initiatoren Christina Sternitzke (EUROFORUM Deutschland SE) und Sven Becker (Trianel GmbH).

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