Teilnehmerrekord beim Ministrantentag

Johannes der Täufer ist Mittelpunkt des Ministrantentages.

500 Ministranten mit Helfern aus der Region Kempten, versammelten sich jetzt zum Ministrantentag unter dem Motto „Mit allen Wassern gewaschen“ in der Gemeinde Dietmannsried. In Oberstdorf hatten sich im Juni bereits 250 und in Lindau 150 Ministranten getroffen. Veranstalter des Events in Kempten und Oberstdorf war die Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit in Kempten. In Lindau lud Pastoralreferent Ludwig Lau ein.

Auf dem Gelände der Grund- und Mittelschule Dietmannsried konnten sich die jungen Leute jeweils bei verschiedenen Workshops oder beim Stationenlauf beteiligen. Die Pfarreien kämpften in Gruppen um den Siegerpokal. Dabei gab es einige Stationen, bei denen religiöses und biblisches Wissen gefragt waren. An anderen Orten zählte einfach die Geschicklichkeit. Überall ging es jedoch um die Person des heiligen Johannes des Täufers. „Den habe ich zwar auch schon von der Schule gekannt“, erzählt der 12-jährige Stefan aus Betzigau, „aber die Spiele hier waren echt spannend.“ Mit Feuereifer dabei Die Zwillinge Sophie und Sarah aus der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Kempten haben die symbolische Überquerung des Jordans mit Pappkartons am besten gefunden, während sich Rebecca aus Betzigau lieber am Gestaltungstisch aufhielt. Gerade bemalt sie ein kleines Weihwasserfläschchen. Überall sind die Ministranten mit Feuereifer bei der Sache. Gruppenleiterin Verena Hunbiss ist sich sicher, dass der Zusammenhalt ihrer Ministranten- gruppe hier gestärkt wird. „Wir haben Kontakte mit Gruppen aus anderen Pfarreien und die Minis erkennen, dass wir in der Region sehr viele Gleichgesinnte sind“, erklärt sie. Kurz vor vier Uhr formiert sich ein endlos langer Zug mit jungen Leuten in ihren Ministrantengewändern. Das Bild des Heiligen Johannes, sowie sein Kopf in einer Schale, eine Leihgabe aus der Gemeinde Überbach, werden voraus getragen. In der Pfarrkirche St. Blasius und Quirinus in Dietmannsried wird der Gottesdienst gefeiert. Ziele setzen Jugendpfarrer Oliver Rid zeichnet in seiner Ansprache noch einmal das Bild des heiligen Johannes nach. Er beschreibt ihn als Lebenserfahren und als Menschen in ständiger Verbindung mit Gott. „Aber“, so der Geistliche, „er sei auch ein Mann klarer Worte gewesen, der Grenzen aufgezeigt habe.“ Rid forderte die Ministranten auf, sich im Leben Ziele zu setzen und sich auf dem Weg dorthin zu bestärken. „Denkt immer daran, das ihr alle geliebte Söhne und Töchter Gottes seid“, rief er den jungen Leuten zu. Konzelebranten bei der Messfeier waren Pfarrer Josef Gomm aus Durach, Pfarrer Helmut Guggemos aus Dietmannsried, sowie Pater Vitalis aus Oy, Kaplan Florian Kolbinger aus St. Lorenz und der indische Priester Jaby Chakkadakkae. Die musikalische Begleitung des Kinder- und Jugendchores Rechtis-Hellengerst, rundete die Gottesdienstgestaltung rhythmisch ab. Vor dem Schlusslied wurde der Siegergruppe des Stationenlaufs aus der Pfarrei „Maria, Königin der Apostel“ in Hegge, überreicht. Jugendpflegerin Andrea Sontheimer, von der Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit in Kempten, zeigte sich erfreut über den großen Zulauf des Ministrantentages in Dietmannsried. „Ich denke, die viele Vorarbeit hat sich gelohnt. Wir hatten hier viele engagierte Ministranten aller Altersstufen“, bilanzierte sie.

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