Keine Reise wert

Tennisspieler hatten wenig Freude in der Medenrunde - viele Spiele sind ausgefallen

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Wildpoldsried – Wenig Freude bereitete Petrus den Tennisspielern bei ihrem Start in die diesjährige Medenrunde. Die meisten Spiele fielen dem Regen zum Opfer.

Lediglich die Bambini 12 des SSV konnten ihr Heimspiel gegen Thalkirchdorf durchführen. Und am Samstag war für die 3. Junioren 18 auf den Allwetterplätzen in Durach das Spielen möglich. Bei den Bambini 12 gab es in der Kreisklasse 1 gegen Thalkirchdorf einen sehr erfreulichen Auftakt. Noah Klier, Paul Bader, Anton Bader und Anton Frey gewannen ihre Spiele in jeweils zwei Sätzen und waren auch in den Doppeln ohne Satzverlust erfolgreich. Das sollte Auftrieb für die kommenden Aufgaben geben. Auf den Allwetterplätzen in Durach lief es für die 3. Junioren 18 in der Kreisklasse 1 weniger gut. Gegen die deutlich besseren Gastgeber half alle Gegenwehr nichts. Das SSV-Team musste die Heimreise ohne Satzgewinn antreten und unterlag mit 0:6. Alle anderen Spiele mussten wegen der schlechten Witterung verschoben werden. Bereits am Donnerstag waren die Herren 70 in der Regionalliga Süd-Ost unterwegs.

Bad Reichenhall keine Reise wert Nach insgesamt sieben Stunden Fahrt und null Punkten im Gepäck lautete das Fazit der Herren 70 zum Auftakt in der Regionalliga Süd-Ost: Bad Reichenhall war keine Reise wert. Wie schwer der Anfang beim Angstgegner war, bekamen alle Spieler des SSV Wildpoldsried deutlich zu spüren. Rolf Munz schaffte es im ersten Satz nicht, drei 40:15-Vorteile und eine 40:0-Führung in einen Spielgewinn umzumünzen und gab nach vielen leichten Fehlern folgerichtig den Satz mit 1:6 ab. Im zweiten Satz kam nach einer klaren 4:0-Führung für den SSVler bis zum 4:3 wieder ein Bruch ins Spiel, der allerdings noch rechtzeitig beendet werden konnte (6:3). Im Match-Tiebreak wiederholten sich zunächst die Leichtfertigkeiten der Wildpoldsrieder Nummer 1. Die Folge: ein schnelles 0:4, ein bedrohliches 4:7 und der Abgrund mit 7:9. Nun erst besann sich Munz seiner Stärken und erzielte mit kontrolliertem Risiko noch vier Punkte in Folge zum denkbar knappen 11:9-Endstand. 

Alfred Dörfler spielte in einem grandiosen ersten Satz seinen österreichischen Gegner mit 6:2 an die Wand. Dann ein völlig unerklärlicher Einbruch, der zum 1:6-Satzverlust führte und auch im Match-Tiebreak nicht mehr aufzuhalten war. Hier dominierte dann der Gastgeber und entschied mit 10:4 den Entscheidungssatz zu seinen Gunsten. Werner Trinko fand gegen seinen bekannt starken Gegner gut ins Spiel und bot diesem zunächst Paroli. Dann setzte ihm jedoch eine körperliche Unpässlichkeit so sehr zu, dass er sein Match vorzeitig beenden musste. Einen großartigen Kampf lieferte Herbert Hames seinem Gegenspieler. Denkbar knapp im Tiebreak musste er der gegnerischen Nummer 4 den 1. Satz überlassen, der auch durchaus an Hames hätte gehen können. Obwohl das 6:2 für den Gastgeber im 2. Satz eine deutliche Überlegenheit suggeriert, täuscht das über den wahren Ablauf hinweg. 

Jedes Spiel war heftig umkämpft und ging jeweils über Einstand. Am Ende blieben die Punkte beim Glücklicheren. Hames blieb nur der Trost, dass ihm von Seiten des Publikums und der Bad Reichenhaller Mannschaft hohe Anerkennung für seinen bravourösen Kampf zukam. Die Doppel brachten dann zwei Erfolge der Bad Reichenhaller. Im Einser-Doppel trafen die seit zwei Jahren ungeschlagenen Munz/Dörfler auf die bisher überhaupt noch nie bezwungenen Reichenhaller Doppelspezialisten. Am Ende täuschte das deutliche 6:3, 6:3 der Gastgeber darüber hinweg, dass jedes Spiel heftig umkämpft war und Munz/Dörfler es an diesem Tag einfach nicht verstanden, die mehrfach vorhandenen Vorteile in Spielgewinne umzusetzen. Schade – eine unnötige Niederlage! Deutlich mit 2:6, 1:6 unterlagen Trinko/Hames in ihrer Paarung, die von der österreichischen Nummer 2 der Bad Reichenhaller dominiert wurde. So stand am Ende ein 1:5, das den Ablauf der Spiele allerdings nicht widerspiegelt.

kb

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