Testdurchlauf

Der Ausschuss für Finanzen und Zentrale Dienste hat in seiner jüngsten Sitzung in der vergangenen Woche der Neugestaltung vom „Kleiderstüble“ zugestimmt. Mit nur zwei ehrenamtlichen Helferinnen hat es eine lange Durststrecke überdauert und soll nun aus der zweiten Etage des Hallgebäudes in den aufgelösten Heinzelmann-Laden umziehen. Das Gebäude, Marktplatz 7 ist inzwischen in städtischem Besitz und liegt im Sanierungsgebiet „Altstadt Süd.“

Das ist natürlich nicht das ganze Konzept. Bisher waren viele der angebotenen Kleidungsstücke auf Kommission im Angebot. Nun, so die Stadtverwaltung, soll auf Spenden allein umgestellt werden. Die Erreichbarkeit im ebenerdigen Laden steht dabei ebenfalls im Mittelpunkt. Auch beim Personal soll es Änderungen geben. Weitere ehrenamtliche Helfer werden gesucht, Ein-Euro-Jobber wären ebenfalls einzusetzen und eine hauptamtliche Kraft soll neben dem Kleiderladen die Leitung der Nachbarschaftshilfe als Teilaufgabe übernehmen. Für einen vernünftigen Service kann dann ebenfalls gesorgt werden. Der Verkaufsraum soll in die Bereiche Damen, Herren und Kinder aufgeteilt werden, Sanitärbereich, Sortier- und Lagerraum im Obergeschoss runden das Angebot ab. Auch die Öffnungszeiten sollen schließlich verlängert werden. Finanzierung angestrebt Das für die geplante Umsetzung auch Kosten entstehen, versteht sich. 5400 bis 8000 Euro sind dafür genehmigt. In Zukunft soll aber erreicht werden, dass Miete, Sach- und Personalkosten sich aus den Einnahmen gegenfinanzieren. Der Zeitplan steht auch schon fest: Seit vergangenen Montag laufen Finissage und Ausverkauf. Im November/Dezember soll der Beginn der Umsetzung erfolgen und im März/April 2011 die Eröffnung des neuen Kleiderladens. Erprobung im Fokus Beide Isnyer Kirchengemeinden und die Stadt sind bisher an dem Projekt beteiligt. Der Gemeinderat (Finanzausschuss) war einstimmig für diesen Weg, auch wenn eventuell in zwei Jahren wieder ein neuer Platz für den Laden gefunden werden muss. Hier geht es zunächst aber vor allem um die Erprobung, ob es dann auch weiter so gemacht wird, werden schließlich die Erfahrungswerte zeigen.

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