Teures Personal

Die Personalkosten der Stadtverwaltung steigen im kommenden Jahr voraussichtlich um zwei Prozent auf 35,4 Millionen Euro. Das gab Personalamtsleiter Hans-Georg Michna im Haupt- und Finanzausschuss bekannt. Heuer fehlen den Personalern bereits 1,1 Millionen Euro.

Die Gründe für die höheren Kosten sind nach Angaben Michnas die höhere Besoldung für Beamte und tarifliche Veränderungen beim Gehalt der Angestellten – vor allem in den sozialen Berufen. Weitere Gründe sind der relativ häufige Personalwechsel, längere Krankheitsausfälle und zusätzliche Einstellungen. Mehrkosten kommen auf die Verwaltung auch im Bereich der Mittagsbetreuung und der Jugendarbeit zu. Dazu kommt noch, dass die Feuerwehr Kempten zusätzliche Stellen schaffen muss. Auf der anderen Seite hat Michna das Problem, in bestimmten Berufszweigen keine geeigneten Bewerber zu finden, da der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst nicht immer der attraktivste für Bewerber sei. Unter Umständen könne die Höhergruppierung eines Mitarbeiters sogar zu einem niedrigeren Einkommen führen. Bei anderen Mitarbeitern hat Michna eine Zunahme des psychischen Stress beobachtet. „Es häufen sich Fälle wegen Doppelbelastungen“, sagte er. „Und das nicht nur mit der Kindererziehung, sondern auch mit der Pflege von Angehörigen“, so der Personalamtsleiter weiter. Insgesamt beschäftigt die Stadt Kempten derzeit 1361 Mitarbeiter, 54 Azubis oder Beamtenanwärter.

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