Zum Thema Seilbahn 

Kemptener FDP-Delegation besucht Doppelmayr

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Kemptener FDP-Delegation besucht das Unternehmen Doppelmayr in Wolfurt.

Kempten/Wolfurt (Österreich) – Die Seilbahn in Kempten wird immer noch heiß diskutiert. Eine kostenintensive Machbarkeitsstudie ist von Seiten der CSU-Fraktion geplant.

Um sich ein Bild vor Ort zu verschaffen, besuchte vergangenen Freitag eine Delegation der FDP Kempten unter Führung des Vorsitzenden Frank Häring (Mi.), die Fa. Doppelmayr in Wolfurt/Österreich. Vom Vertriebsleiter für den Bereich Deutschland, Günter Troy, wurde die Gruppe empfangen und in die Welt der Seilbahnen eingeführt. Bei ihrem vierstündigen Besuch erhielten die Kemptener Liberalen nicht nur technische Details über das zukunftsträchtige Verkehrsmittel, auch die aktuellen Herausforderungen im urbanen Raum sowie mögliche Anforderungen an eine solche Mobilitätslösung wurden thematisiert. Mit zahlreichen Fragen der FDPler wurden der Vertriebsleiter und seine Mitarbeiterin konfrontiert. Auf Nachfrage teilte Troy mit, dass technisch so gut wie alles machbar sei. Es sei nur eine Frage des Preises. „Eine Seilbahn aus dem Hut zu zaubern und damit zu glauben, sämtliche Mobilitätsprobleme seien gelöst, ist ein Trugschluss“, ist sich der FDP Vorsitzende Häring sicher. Auch Troy war der Ansicht, dass eine Seilbahn alleine in der Regel wenig sinnvoll sei. Zudem sei eine Seilbahn in Kempten mit anderen Bahnen, wie etwa in La Plaz oder Koblenz, aufgrund baulicher und topografischer Gegebenheiten nicht vergleichbar. Übereinstimmend kommt Häring zum abschließenden Fazit: „Seilbahnen können eine zukunftsweisende Mobilitätsvariante sein, allerdings müssen sie von Anfang an in ein Gesamtkonzept eingebettet werden. Dies ist in Kempten nicht geschehen.“ 

kb

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