Thomas Kreuzer informiert sich

Im Rahmen seines Gemeindebesuchs in Waltenhofen schaut Staatsminister Thomas Kreuzer bei der Firma Hörburger vorbei. Unser Bild zeigt Dr. Christian Schwarz (v.l.), Christian Hörburger, Kreuzer, Kurt Hörburger, Waltenhofens Bürgermeister Eckhard Harscher und Rainer Kaun, Vorsitzender der CSU Waltenhofen. Foto: privat

Einen Gemeindebesuch nahm Staatsminister Thomas Kreuzer (CSU) vor kurzem in Waltenhofen vor. Besonders viel Zeit verbrachte er bei seiner Informationstour durch Hegge und Waltenhofen bei der aufschlussreichen Besichtigung von mittelständischen Unternehmen.

Ein sehr angeregtes Gespräch ergab sich dabei mit dem Gründer der Firma Hörburger AG, Kurt Hörburger. Die Energiewende im Allgemeinen wie im Speziellen war das beherrschende Thema, bei dem Hörburger mit sehr detaillierten Fachkenntnissen aufwarten konnte. Beide Herren waren sich darin einig, dass die weitreichenden Umstrukturierungen an folgende Bedingungen geknüpft sein müssen: Sowohl die flächendeckende Energieversorgung als auch die Bezahlbarkeit von Strom müsse jederzeit gewährleistet sein. „Auf dem Energiegipfel der Bundeskanzlerin Merkel wurde der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier damit beauftragt, noch vor der Sommer- pause einen Gesetzesentwurf zum Ausbau der Stromleitungen vorzulegen“, erläuterte Thomas Kreuzer. Auch die wichtige Frage der Energiespeicherung wurde erörtert. Der Staatsminister sprach in diesem Zusammenhang von der Methanisierung, die heute allerdings im großen Stil technisch noch nicht ausgereift und damit überteuert sei. Die Spitzenlast kann heute noch nicht vollständig durch die regenerierbaren Energieformen abgedeckt werden, so dass in der Übergangszeit der Betrieb von Gaskraftwerken erforderlich ist. „Die Energiekosten dürfen zukünftig nicht davon laufen, damit der Industriestandort Bayern nicht gefährdet wird“, so Hörburger. Nach dem Besuch bei der Firma Hörburger zog Kreuzer weiter zur Firma Stoll. Dieses Unternehmen kommt mit mehr Transparenz im Managementprocessing zum Erfolg und ist selbst am Chinesischen Markt vertreten. Sie bietet Dienstleistungen im Bereich der Gebäude- und Anlageninstallation. Seit geraumer Zeit ist sie zudem in der Energieorganisation tätig und produziert zum Beispiel Lösungen für prozesstechnische Anlagen im Lebensmittelsektor. „Wir bieten höchst individuelle Lösungen zur Optimierung von Unternehmensabläufen an, keine Problemstellung gleicht der anderen“, erklärte Markus Stoll. Staatsminister Kreuzer meinte dazu: „Gerade deshalb haben wir es nie bereut, ein dezentrales Hochschulsystem in Bayern zu etablieren, um Fachkräfte vor Ort auszubilden, die in der Region bleiben und die Wirtschaft beleben.“ Neben individuellen Lösungen bietet Bayrhof Stoll für seine Kunden auch Anwendungen an, die sich bereits im eigenen Firmenverbund bestens auswirken. Eine öffentliche Diskussionsveranstaltung im Gasthof Adler in Martinszell rundete den Gemeindebesuch ab und gab den Bürgern Gelegenheit, persönlich mit Kreuzer zu sprechen.

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