Künstlerische Leiterin des TIK schmeißt hin

Stadelmann will vorzeitig gehen

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Nikola Stadelmann, Künstlerische Direktorin des TheaterInKempten (TIK) hat bei OB Thomas Kiechle um Auflösung ihres Vertrages zum 31. Juli 2015 gebeten.

Wie das Büro des Oberbürgermeisters mitteilt, hat die Künstlerische Direktorin des THEATERINKEMPTEN (TIK), Nikola Stadelmann, bei OB Thomas Kiechle aus strukturbedingten Gründen um die Auflösung ihres Dienstvertrages zum 31. Juli 2015 gebeten

Wie das Büro des Oberbürgermeisters mitteilt, hat die Künstlerische Direktorin des THEATERINKEMPTEN (TIK), Nikola Stadelmann, bei OB Thomas Kiechle aus strukturbedingten Gründen um die Auflösung ihres Dienstvertrages zum 31. Juli 2015 gebeten. Gleichzeitig habe sie erneut auf die ihrer Meinung nach perspektivisch notwendige politische Grundsatzentscheidung über das zukünftige Profil des Stadttheaters und seiner Organisationsstruktur hingewiesen. 

Kiechle bedauere Stadelmanns Entschluss außerordentlich, respektiere ihn jedoch und werde den Auflösungsantrag Ende Januar 2015 dem Aufsichtsrat der Theater Kempten gGmbH zur Entscheidung vorlegen. „Frau Stadelmann hat in den letzten Jahren hervorragende Arbeit für das Theater in Kempten geleistet. Mit ihrem hohen künstlerischen Anspruch, der sich in der Qualität der TIK-Eigenproduktionen ebenso widerspiegelt wie in der Auswahl der Gastspielproduktionen, mit ihren guten Kontakten und ihrer Beharrlichkeit, mit der sie regelmäßig hochkarätige Partner nach Kempten lockt, und nicht zuletzt mit ihrer Integrität, ihrer Menschlichkeit und ihrer ansteckenden Begeisterung für die Sache ist es ihr gelungen, unserem Theater ein Profil zu geben, das weit über Kempten hinaus Beachtung und Anerkennung gefunden hat“, so Kiechle. 

Ziel der nächsten Wochen sei nun, eine adäquate Nachfolge für Stadelmann zu finden, um eine Fortführung der inhaltlich wie wirtschaftlich ausgesprochen positiven Entwicklung des Theaters und seine Verankerung in Stadt und Region zu gewährleisten. Auch die von Stadelmann gewünschte politische Diskussion über die zukünftige Ausrichtung des Theaters und dessen Profil soll in Kempten mittelfristig geführt werden. 

Ebenso wie Kiechle lässt Geschäftsführer Thomas Siedersberger Stadelmann nur sehr ungerne ziehen. Er hebt vor allem ihr großes Engagement im Bereich der Jugendarbeit sowie die nicht selbstverständliche Tatsache hervor, dass das TIK seit Beginn ihrer Künstlerischen Direktion schwarze Zahlen schreibt. kb

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