Torlos aber spannend

Keiner der Beteiligten auf beiden Seiten mochte es so recht glauben, als am Ende der 60 Minuten kein einziger Treffer an der Anzeigetafel in der Landsberger Eissporthalle aufleuchten wollte. Schließlich spricht ein 0:0-Ergebnis eher für eine langweilige Fußballpartie als für ein abwechslungsreiches Eishockeyspiel zwischen den Landsberger „Riverkings“ und den Kemptener „Sharks“. Trotzdem gab es tatsächlich keine Tore zu sehen.

Aber die beiden Teams schenkten sich an diesem Abend tatsächlich wenig und ballerten aus allen Rohren auf das jeweils gegnerische Gehäuse. Nur die beiden Torhüter Russler auf Kemptener Seite und Falkenberger im Tor der Landsberger Hausherren ließen schlichtweg keine Scheibe passieren und überraschten die Angreifer immer wieder mit glänzenden Paraden. Für Landsberg war es wohl ein bisschen schwerer als erwartet, zu sehr hatte man es die letzten beiden Jahre mit weniger gleichwertigen Gegnern in der Bezirksliga zu tun. Und so schien man auch etwas überrascht, dass mit Kempten immerhin der Viertplatzierte der letzten Landesligasaison eine muntere Schlacht aufs Eis zauberte. Ersatzgeschwächter ESC Die Spieler von ESC-Trainer Helmut Wahl, die immer noch ohne ihren Kapitän Marcus Kubena, sowie Tobias Pichler, Oliver Worm, Markus Schneider und Thomas Stoll antraten, legten sich mächtig ins Zeug um die Scharte aus dem Oberstdorfspiel wieder auszuwetzen (der KREISBOTE berichtete). Und auch wenn es von diesem Spiel keine Tore zu berichten gibt, bleibt trotzdem festzuhalten dass die Partie deutlich mehr Klasse hatte als die beiden Begegnungen der Vorwoche. Vor allem viel geordneter und disziplinierter traten die „Sharks“ auf und vor allem die Defensive rund um den sehr aktiven Armin Nußbaumer ließ die „Riverkings“ ein ums andere Mal verzweifeln. Schlechte Verwertung Aber auch die Kemptener Sturmreihen zeigten gute Ansätze und zeigten, dass die Haie auf einem guten Weg sind. Einzig die Chancenauswertung sollte in den sieben noch anstehenden Vorbereitungspartien noch verbessert werden, bis es schließlich gegen Geretsried um Punkte geht. Vorteil für die „Sharks“ wird hier sicherlich sein, dass diese Spiele allesamt vor heimischer Kulisse ausgetragen werden. Weiter geht es für den ESC Kempten bereits am kommenden Sonntag, 25. September, mit der Stadioneröffnung. Gegner ist dann ebenfalls wieder der HC Landsberg und dieses Aufeinandertreffen wird mit Sicherheit nicht weniger interessant.

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