Ist der Traum geplatzt?

Der Bau einer Tiefgarage unterm Hildegardplatz scheint erst einmal vom Tisch zu sein: Zwar soll in den Juni-Sitzungen von Bauausschuss und Stadtrat über die Pläne und auch Alternativanträge der Opposition berichtet und diskutiert werden. Entscheidungen werden jedoch keine getroffen, wie OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) am Montag gegenüber dem KREISBOTEN betonte.

Berichten ja, entscheiden nein, lautet die Vorgabe für die Sitzungen von Bauausschuss und Stadtrat im Juni. Denn für Entscheidungen hinsichtlich der Zukunft des Hildegardplatzes ist derzeit schlicht und ergreifend kein Geld im Stadtsäckel vorhanden. „Ich weiß nicht, wo ich heuer und im nächsten Jahr das Geld hernehmen soll“, sagte Netzer. Sogar ob Geld für die deutlich billigere oberirdische Umgestaltung des Hildegardplatzes da sein wird, ließ Netzer offen. „Die nächsten Jahre wird nicht viel gehen“, meinte er. Viel wichtiger sei in den nächsten Jahren das Aufstellen eines ausgeglichenen Haushalts und das Setzen von Prioritäten. „Man muss klären, was können wir uns an Investitionen leisten“, so Netzer. „Wir werden also Prioritäten setzen.“ Wie hart die neuesten Steuerschätzungen die Stadtkasse treffen, darüber gab Kämmerer Kai Welzig am Montagabend nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe im Finanzausschuss einen Überblick. Mehr dazu lesen Sie in der nächsten Ausgabe.

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