Mit dem Trend gehen

Strahlende Gesichter bei den Tourismus-Verantwortlichen: Eberhard Garbs (v.l.), Margret Kaiser, Michael Mattner, Angelika Dilger, Horst Veile-Reiter und Christian Kehrer. Foto: Schubert

Mit einem gewissen Stolz können die Isny Marketing GmbH und Hoteliers wie auch private Gastgeber für sich verbuchen, dass sie ganz offensichtlich mit den Übernachtungsangeboten und den Freizeitangeboten recht gut aufgestellt sind. Hier zeigt sich vor allem auch, wie wichtig der Besuch von Messen ist und dass Isny sich dort so professionell wie möglich präsentiert.

Auch Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Inserate in Reisemagazinen und ein vernünftiger Internetauftritt haben dafür gesorgt, dass in Isny keine nennenswerten Einbußen in der Statistik zu verzeichnen sind. Zu dem Pressegespräch rund um den Tourismus trafen sich im Kurhaus am Park die Leiterin der Abteilung Tourismus, Angelika Dilger als Vertreterin der privaten Gastgeber, Michael Mattner vom Camping am Waldbad, Eberhard Garbs, Geschäftsführer des Terrassenhotels, Horst Veile-Reiter als kaufmännischer Geschäftsführer der Waldburg-Zeil Kliniken und der Geschäftsführer des Hotels „Jägerhof“, Christian Kehrer. Eigentlich hatten sie nur Erfreuliches zu berichten und einige Ecken und Kanten, die sich im täglichen Geschäft ergeben, wurden auch nicht unter den sinnbildlichen Teppich gekehrt. Durch den Bettenabbau der REHA-Abteilung im Stephanuswerk hat sich zwar bei den Belegungszahlen einiges ver- ändert, die allgemeine Übernachtungszahl konnte aber gehalten werden, da jetzt zwar kürzer Urlaub gemacht wird, dafür aber öfter. Angelika Dilger machte darauf aufmerksam, dass sich einiges in diesem Bereich verschiebt. Die bisherigen nun älteren Gäste gehen gerne in Hotels, die herangewachsenen Kinder sind selbständig und der neue Kreis an Feriengästen hat noch einmal andere Ansprüche an die Ferienwohnung und die Beschäftigung von Kindern beim Ferien machen auf dem Bauernhof. Auch Eberhard Garbs und Christian Kehrer konnten eine Trendwende verzeichnen. Buchungen sind oft kurzfristiger, da der Urlaub nach dem Blick auf die Wetterkarte spontan entschieden wird. Immer häufiger sind auch Kinder mit in den Hotels. Das freut die Hoteliers natürlich, erfordert aber auch ein Umdenken bei den Freizeit- und Spielangeboten. Bei den Waldburg-Zeil Kliniken ist soweit alles konstant. Für viele der Gäste ist der Aufenthalt nicht nur eine Kur im alten Sinne sondern oft Anschlussheilbehandlung und intensive Pflege. Da ist die Schwelle zu einem Besuch in Isny schon gewaltig hoch, denn viele sind einfach immobil. Schön ist, dass mit der Kurkarte die Benutzung des Stadtbusses kostenlos ist. Das freut Klinikleitung und Gäste gleichermaßen. Die Feizeitangebote richten sich nach den Kriterien Gesundheit, Natur und Kultur. Adelegg, Eistobel, Theaterfestival, Musik- programme, Wandervorschläge und Sommer- wie Winterangebote halten die Gäste durchaus auf Trab. Gäste haben höhere Ansprüche Trotzdem wird auch hier weiter geplant und veranstaltet. Wie schon gesagt, der Trend ist klar erkennbar. Die Ansprüche der Gäste werden größer, die Kurzbesuche nehmen zu und besonders auch Gruppenreise und die Unterbringung einer kompletten Busgesellschaft sollte genau so eine Rolle spielen wie die Betreuung individuell Reisender. Margret Kaiser, Leiterin des Büro für Tourismus der Isny Marketing GmbH, ist zuversichtlich, dass alles Nötige vorhanden ist. Die bisherige Ent- wicklung gibt ihr Recht.

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