ESC Kempten verliert

Trotz Niederlage auf einem guten Weg

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Kempten/Ravensburg – Nach der knappen Niederlage vorigen Freitag in Ravensburg galt es für die Sharks beim Spiel gegen den TSV Peißenberg, den Fokus direkt wieder nach vorne zu richten.

Vor allem die Strafzeitenflut musste man vermeiden, Disziplin war also angesagt, erst Recht gegen so einen starken Gegner wie die klassenhöheren Eishackler. Nach einer Blessur aus dem Freitagsspiel wurde Filip Matejka geschont, außerdem waren Kurtis Kapitza und Alessandro Feldmeier nicht dabei. Dafür rückte Patrick Weigant zum ersten Mal wieder ins Team. 

Das Spiel lässt sich am besten in drei Phasen unterteilen, in den ersten 18 Minuten war der Bayernligist aus Peißenberg überlegen, ließ Scheibe und Gegner laufen und führte schnell deutlich mit 3:0. Doch die Allgäuer ließen sich nicht einschüchtern, suchten immer wieder ihre Chancen in der Offensive und kamen zwei Minuten vor der ersten Pause durch einen verdeckten Schuss von Eugen Scheffer zum 3:1-Anschlusstreffer. 

Nach der Pause ein ganz anderes Bild: Kempten nahm das Heft in der Hand und dominierte das Drittel. Ein Doppelschlag von Nikolas Oppenberger brachte in der 30. und 31. Minute den nicht unverdienten Ausgleich. Zuerst vollendete er eine Kombination vor dem Tor über Markus Vaitl und Ron Newhook, und dann startete er zu einen sehenswerten Sololauf, wurde dabei auch von einem Foul nicht gebremst und vollendete eiskalt zum Ausgleich. Die Eishackler waren nun sichtlich beeindruckt vom offensiven Auftritt des Landesligisten und es gab noch weitere Chancen zur Führung für die Kemptener. 

Ähnlich war es im letzten Drittel, zumindest bis zur 54. Minute. Auf dem Eis war bis dahin kein Klassenunterschied zu sehen. Es war eine Unterzahlsituation, die in der 54. Minute das 4:3 und damit die Vorentscheidung brachte. Nur 20 Sekunden später das 5:3 und damit die endgültige Entscheidung. Ein Lattenkracher von Michel Maaßen und ein Break von Nikolas Oppenberger hätten nochmal den Anschlusstreffer bedeutet, aber das Glück war nicht auf der Seite der Sharks. Das 6:3 in der 59. Minute war dann der Endstand in einem schnellen und für den frühen Stand der Vorbereitung ansehnlichen Spiel. 

Unter dem Strich steht ein Ergebnis, welches dem Spielverlauf nicht ganz entspricht. Zu sehen ist jedoch die deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Freitagsspiel und die Erkenntnis, dass die Sharks auf dem richtigen Weg sind. So war auch Trainer Carsten Gosdeck trotz des Ergebnisses nicht unzufrieden: „Die Mannschaft hat meine Vorgaben umgesetzt, der Anfang war noch etwas nervös, aber wir haben immer besser ins Spiel gefunden. Es war eine gute Schiedsrichterleistung, beide Mannschaften hatten viel Freiraum.“ 

kb

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