Auftakt im Sommerregen 

TSV Kottern: Bayernligist startet optimistisch in die Saison 

Ein Fußball liegt auf dem Rasen.
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Symbolfoto

Kottern – Nach fast acht Monaten „Abstinenz“ war das erste Gemeinschaftstraining des Bayernligisten TSV Kottern angesetzt. Sollte alles „normal“ verlaufen, schließt sich an die sechswöchige Vorbereitung am 24. Juli das erste Punktspiel der neuen Saison 2021/22 an. 

Auch der strömende Regen konnte die Spieler des TSV Kottern beim Vorbereitungsauftakt nicht bremsen – zu lange hatten sie auf ihren geliebten Sport verzichten müssen. Trainer Matthias Günes‘ Aussage passte dazu: „Ich habe heute nichts mehr vor, ich will trainieren.“ Ein ungewohntes Bild, 20 Sportler auf einem Haufen zu sehen. Günes schickte seine Truppe erstmal zum Warmlaufen: „Einfach schön, wieder hier zu sein und dass es wieder losgeht. Trotzdem gilt es jetzt für uns, so schnell wie möglich in den Trott zu kommen. Es ist einfach eine lange Zeit ohne Fußball gewesen. Wir haben keine große Eingewöhnungsphase, schließlich haben wir in sechs Wochen schon das erste Punktspiel. Es stehen viele Spiele an, auch unter der Woche, darum haben wir den Kader entsprechend gestaltet und ich bin froh, dass wir fast keine Abgänge hatten (Phillipp Becker ging zurück zum TV Erkheim, Tobias Hochradner zum Studieren und Lukas Trum hat den Verein berufsbedingt verlassen). Wir haben über 20 Spiele bis zur Winterpause, da liegt der Fokus auf der Fitness und der Gesundheit der Spieler. Wir gehen neue Wege bei der Athletik und werden unsere Physiotherapeuten mehr in den Ablauf miteinbeziehen. Die Mannschaft und das Trainerteam kennen sich jetzt schon zwei Vorbereitungen lang, was das Zusammenspiel einfacher macht und weshalb wir nicht ‚bei Null‘ starten müssen. Ich hoffe, dass uns diese spürbare Euphorie und dieser Wunsch, wieder Fußball zu spielen, durch die nächsten Wochen trägt.“

Intensive Analyse in der Pandemiepause

Wie hat Trainer Günes persönlich die fußballfreie Zeit verbracht: „Ganz ehrlich, viel weniger Zeit war es für mich persönlich nicht. Ich habe mich sehr intensiv mit uns als Mannschaft, aber auch mit den einzelnen Spielern beschäftigt. Natürlich habe ich auch die Zeit mit meiner Frau und meinen zwei Kindern genutzt und natürlich musste ich auch arbeiten, aber für die eine oder andere Sache in puncto Analyse war neben dem Spiel- und Trainingsbetrieb in der Vergangenheit keine Zeit und die konnte ich mir jetzt nehmen.“

Gestandene Mannschaft

Zum Schluss noch ein Wort zu den Mitkonkurrenten: „Sowohl Aufsteiger wie auch Absteiger sind Mannschaften mit Qualität. Ebenso hat sich bei den vorhandenen Mannschaften personell einiges getan. Doch auch wir sind eine gestandene Bayernligamannschaft – trotzdem müssen wir von Anfang an wach und bei der Sache sein, denn wir wollen zu keinem Zeitpunkt etwas mit den unteren Rängen zu tun haben.“

dm

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