Die Tücken der Technik

Glücklos in Brünn: Franz Engstler. Foto: Archiv

Zu Beginn war der Jubel beim Liqui-Moly-Team Engstler noch groß: bei der WTCC in Brünn (Tschechien) konnte sich Franz Engstler im Zeittraining die Poleposition für Lauf zwei sichern und Startplatz zehn für den ersten Lauf. Ein Schaden am Turbolader sollte dem Routinier aber einen Strich durch die Rechnung machen.

Da einem Mitstreiter die Trainingszeiten gestrichen wurden, rutschte Engstler zunächst auf Startplatz neun vor und verlor damit allerdings gleichzeitig die Pole für Lauf zwei. Nichts desto trotz konnte er hier aus der ersten Startreihe ins Rennen gehen. „Für einen Privatfahrer ist das natürlich ein tolles Ergebnis und nach dem Sieg bei den Privatfahrern beim jüngsten Rennen in Ungarn ein weiterer wichtiger Meilenstein“, so Teammanager Kurt Treml. Im ersten Lauf hielt sich Engstler in seinem BMW aus kritischen Überholmanövern fern und verlor drei Plätze. In der letzten Runde versuchte er noch einmal den Angriff, kam jedoch zu weit von der Ideallinie ab und legte einen Dreher hin. Er wurde 16. Bei Lauf zwei merkte der Routinier bereits in der Einführungsrunde, dass der BMW sich träge verhielt. Beim Start verlor er so bereits wertvolle Plätze und musste nach einer Runde in die Box fahren. Das bittere Ende, eines so vielversprechenden Wochenendes: Turboschaden. „Das ist Motorsport“, kommentierte Engstler die Nullrunde.

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