Bau für Betriebsgebäude des FC Türk Sport kann erst 2016 beginnen

Finanzierungsfrage geklärt

Kempten – Bereits im September 2013 wurde im Sportausschuss der Bau eines Betriebsgebäudes für den FC Türk Sport beschlossen. Die Baumaßnahmen werden allerdings erst im Jahr 2016 realisiert werden können, wie in der Sitzung am vergangenen Montag bekannt wurde. Der Verein muss sich also noch länger als geplant mit den maroden Containern begnügen.

Die Verzögerungen der Baumaßnahmen haben sich vor allem durch Klärungsnotwendig- keiten bezüglich der Finanzierung ergeben. War durch die CSU-Stadtratsfraktion erst ein Bauzuschuss in Höhe von 800.000 Euro geplant, hat sich der Verein in seiner Mitgliederversammlung dafür ausgesprochen, dass der Bau trotz dieses Zuschusses nicht aus eigenen finanziellen Mitteln realisiert werden kann.

Deshalb wurde am vergangenen Montag im Schul- und Sportausschuss einstimmig beschlossen, dass die Baumaßnahmen durch die Stadtverwaltung weiterverfolgt und dafür 90.000 Euro aus dem städtischen Haushalt im Jahr 2016 bereitgestellt werden. Der FC Türk Sport wird mögliche Eigenleistungen in Höhe von zehn Prozent (etwa 40.000 Euro) mit in die Baumaßnahmen einbringen. Die Kostenschätzung vom März 2014 beträgt rund 1.063.000 Euro.

Ein Baubeginn ist trotz des Beschlusses erst im neuen Jahr möglich, denn „den Bau dieses Jahr noch anzufangen macht keinen Sinn, sonst steht der Rohbau über den Winter“, erklärte Jugend-, Schul- und Sozialreferent Benedikt Mayer. „Wir sind in der Pflicht, dass jetzt endlich der Deckel drauf kommt“, zeigte sich Siegfried Oberdörfer (SPD) dennoch erleichtert darüber, dass die Finanzierungsfrage jetzt endlich vom Tisch ist. Harald Platz (CSU) bedauerte allerdings, „dass die Situation die Beteiligten dazu zwingt, die Container noch ein Jahr lang nutzen zu müssen.“ Dennoch müsse man jetzt „in den sauren Apfel beißen“ und die Mehrkosten von 90.000 Euro tragen. Zumindest habe man endlich „eine klare Perspektive, trotz zeitlicher Verzögerung“, so OB Thomas Kiechle.

Entstehen soll ein rund 220 Quadratmeter großes Gebäude mit unter anderem vier Umkleideräumen, einer Schiedsrichterkabine, Duschen, einem Geräte- sowie einem Technikraum. 

Von Lea Stäsche

Rubriklistenbild: © Lea Stäsche

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