TVK-Schwimmer beweisen Teamgeist 

Platz zwei beim Internationalen Immenstädter Schwimmfest

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Die Kemptener Schwimmer sprangen in Immenstadt für insgesamt 384 Einzelstarts und 13 Staffeln ins Wasser.

Kempten/Immenstadt – Am vergangenen Wochenende fand das 31. Internationale Schwimmfest in Immenstadt statt. Die Schwimmabteilung des TV Kempten nahm diesmal mit 52 Aktiven, zwölf Kampfrichtern und zwei Trainern teil.

Neben den ausländischen Vereinen aus Italien und Österreich waren 19 bayerische Vereine mit 362 Sportlern am Start. 

Der TV Immenstadt schaffte es einmal mehr, einen riesigen Wettkampf über zwei Tage in einer lockeren und friedlichen Weise zu schultern, wobei es mit 2081 Einzelstarts und 71 Staffelstarts im Vergleich zum letzten Jahr nur wenig ruhiger zuging.

Von Cheftrainer Erik Hanold war dieser Wettkampf als teambildende Maßnahme so früh im Trainingsjahr ins Wettkampfprogramm aufgenommen worden, da hier in sechs Staffelwettkämpfen nicht nur die individuelle Leistung des Einzelnen, sondern auch die Abstimmung im Team, die Einteilung der Kräfte und das Abschätzen der jeweiligen Leistung gefragt ist.

Kempten konnte zunächst bei der 4x100 Meter Bruststaffel – dieses Jahr wieder mit dem Deutschen Masters-Meister Dirk Hofmann, der erst zwölf Jahre alten Annika ­Kuss, Jannes Schnitzer und Rebecca Spielberger – im Kampf um den Alpseepokal auf den zweiten Platz hinter dem in Anzahl und Form geschlossen stark auftretenden Schwimmverein aus Bozen schwimmen und sich damit gegenüber dem Vorjahr um einen Platz verbessern. Der zweiten Kemptener Brust-Staffel gelang ein beachtlicher achter Platz und die „Kleinen“ schwammen gemeinsam überraschend auf den neunten Platz unter den zwölf Staffeln in der Königsdisziplin.

In den Abschnitten drei und vier am Samstagnachmittag und am Sonntagvormittag punkteten jedoch die Vereine aus Kaufbeuren und Immenstadt und schickten Kempten auf den vierten Platz in der Vereinswertung. Und das obwohl die beiden 8x25 Meter mixed Rückenstaffeln auf den Plätzen vier und sieben (letztes Jahr drei und neun) landeten und die beiden 8x50 Meter Lagen mixed Staffeln Vierte und Zehnte (im Vorjahr eine Mannschaft auf Platz sieben) wurden.

Besser wurde es erst am Sonntagnachmittag im vierten Abschnitt, als sich die 10x50 Meter mixed Freistilstaffel den zweiten Platz (2016 Vierter) erkämpfte, nun lag man erstmals wieder auf dem zweiten Platz hinter Bozen. Die Zehn-Minuten-Staffeln 4x50 Meter der Mädchen schwammen auf den fünften und den neunten Platz und hielten das Ergebnis.

Die große Show fand im letzten Lauf des 30. Wettkampfes bei der Zehn-Minuten-Staffel 4x50 Meter der Jungs statt: Kevin Schuster (15), Tobias Gebhardt (16), Jannes Schnitzer (17) und Jan Schuster (17) gelang es in einer unglaublichen Präzision, wie ein Uhrwerk genau ineinander abgestimmt, die 50 Meter in der jeweiligen Bestzeit der einzelnen fünfmal hintereinander abzurufen und das konsolidierte den zweiten Platz hinter dem diesmal unschlagbaren Bollwerk aus Südtirol.

Auf das Podest in den Einzelwettbewerben schwammen bei den Mädchen Lotta Schnitzer (9), Tina Ding (10), ­Annafrieda Rill (10), Nina Schuster (11), Carina Dietz (12), Annika Kuss (12), Sarah Schrätzlmayer (12), Luzie Wandratsch (13), Pia Hörburger (15), Rebecca Spielberger (18) und Chiara Armadoro (19). Für die Jungs schwammen in die Medaillen Torben Herrmann (8), Elian Bachmann (8), Leo Fingerle (9), Maxi Bartalis (10), Niklas Herrmann (10), Yannik König (10), Ben Hörburger (11), Jannes Große (13), Jonathan Kuss (13), Thimo Thorandt (13), Corin Schnitzer (15), Kevin Schuster (15), Tobias Gebhart (16), Jannes Schnitzer (17) und Jan Schuster (17).

Kevin Schuster errang bei acht Einzelstarts fünf Plätze auf dem Podest, davon drei erste Plätze. Der Vielstarter Jannes Schnitzer schaffte mit sechs Goldmedaillen und acht Stockerlplätzen bei zehn Starts nahezu die optimale Ausbeute aus dem Wettkampf.

Für den Alpseepokal konnten bis zum achten Platz Punkte gesammelt werden und so war jeder und jede einzelne Kemptener Schwimmer/-in mindestens mit einem Punkt an der Verteidigung des zweiten Platzes in der Vereinswertung beteiligt. Christine Spielberger, Trainerin der WK 4, war über den Kampfgeist der jungen Truppe begeistert, fand aber auch gerade bei Wenden und Starts noch einige Kritikpunkte. Erik Hanold lobte die Aufholjagd der Mannschaft vor allem im letzten Abschnitt nach dem zwischenzeitlichen vierten Platz hinter Bozen, Kaufbeuren und Immenstadt.

Mit einem Wettkampf in Innsbruck und einem Trainingslager in den Herbstferien bereiten sich die Schwimmer jetzt auf den Heimwettkampf „Cambomare Sprintpokal“ am 25. November im eigenen Becken vor.

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