Traumjob gefunden

Über die Allgäuer Werkstätten zur Festanstellung im Getränkemarkt

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Gioacchimo Guzzardi (links) zusammen mit Marktleiter Max Heinzinger und Integra-Leiter Werner Gäkle von den Allgäuer Werkstätten.

Kempten – Gioacchino Guzzardi hat seinen Berufstraum wahr gemacht: Er arbeitet als Assistent im Rewe-Getränkemarkt in Sankt Mang.

Der 39-Jährige war einige Jahre in der inJob Allgäu GmbH, einer Tochtergesellschaft der Allgäuer Werkstätten GmbH tätig und konnte im Berufsbildungsbereich der Allgäuer Werkstätten verschiedene Berufssparten ausprobieren. Schon damals hatte er immer die Arbeit im Getränkemarkt im Blick. Jetzt hat er dort seit dem 1. März einen unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsvertrag bei dem Unternehmen in Sankt Mang. 

„Ich bin schon stolz, dass ich das geschafft habe“, gesteht er. Über einen zunächst ausgelagerten Arbeitsplatz sammelte Gioacchino Guzzardi erste Erfahrungen in dem Getränkemarkt. „Uns ist wichtig, dass die Mitarbeiter, die auf einem ausgelagerten Arbeitsplatz tätig sind, möglichst realistisch eingesetzt werden. Nur so wissen sie, was dann bei einer Übernahme tatsächlich auf sie zukommt“, erzählt dazu Werner Gäkle, der seit sechs Jahren der INTEGRA-Beauftragte der Allgäuer Werstätten GmbH ist. 35 ausgelagerte Arbeitsplätze in ganz unterschiedlichen Arbeitsfeldern sind es zur Zeit – angefangen von Servicekräften, über Fahrdienste, Montagearbeiten und Pflegeunterstützung sind viele Branchen dabei. 

Zwei Jahre arbeitet der ruhige Assistent bereits mit dem ReweTeam im Getränkemarkt zusammen. Die Begleitung über den INTEGRA-Beauftragten Werner Gäkle ist seit der Übernahme auf den ersten Arbeitsmarkt beendet. „Wir sind mit ihm sehr zufrieden und er hat sich super im Team integriert“, lobt ihn Marktleiter Heinzinger. Gioacchino Guzzardis aktueller Arbeitsvertrag läuft über 25 Stunden. Sein Chef Max Heinzinger meinte allerdings: „Es ist kein Problem, wenn er länger arbeiten möchte.“ So ist Guzzardi – er wird von seinen Kollegen „Jacky“ genannt – momentan fünf Tage in der Woche fünf Stunden lang im Einsatz, manchmal auch an Samstagen. Wie andere Mitarbeiter auch hat er einen unbefristeten Arbeitsvertrag bekommen: 

„Wir wissen, dass das für unsere Mitarbeiter Planungssicherheit bedeutet und das ist Gold wert“, so Heinzinger. Guzzardis „Revier“ ist das Lager. Hier sorgt er für Ordnung, räumt die leeren Kisten um, fährt mit der elektrischen Ameise die gestapelten Kisten von A nach B. Den Führerschein dazu hat er noch in den Allgäuer Werkstätten gemacht. „Das ist auf alle Fälle hilfreich.“ Wenn Not am Mann ist, hilft der 39-Jährige auch an der Kasse im Getränkemarkt aus, aber lieber arbeitet er im Hintergrund! „Mit den Kollegen verstehe ich mich gut und meine Familie und Freunde sind stolz auf mich, dass ich diesen beruflichen Schritt geschafft habe. Für die Allgäuer Werkstätten ist Gioacchino Guzzardi ein gutes Beispiel dafür, dass die Arbeit in den Werkstätten keine Einbahnstraße ist und der Übertritt auf den ersten Arbeitsmarkt gelingen kann. „Die Arbeit in den Werkstätten ist keine Einbahnstraße, versichert Gäkle. Der ehemalige Mitarbeiter und sein Betreuer wenden sich bei Fragen immer noch vertrauensvoll an ihn. Die Allgäuer Werkstätten GmbH kann einige solcher Erfolge aufweisen. 


Mori

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