Übers Wasser laufen

Spiel und Spaß beim diesjährigen Ministrantentag in Kempten

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Balancieren über Wasser auf der Slackline war bei der Station „Petrus“ angesagt.

Durach – Blau war die vorherrschende Farbe rund um die Grund- und Mittelschule in Durach: 250 Ministranten des Dekanats Kempten waren dort am Samstag mit ihren Betreuern zu Gast und erlebten einen kurzweiligen Ministrantentag zum Thema „Jünger Jesu“.

Als Logo prangte das Motto auch auf den hellblauen T-Shirts der Mädchen und Buben und zog sich durch die einzelnen Stationen, die von der katholischen Jugendstelle organisiert wurden. 

„Jünger Jesu seid ihr immer, wenn ihr ministriert. Heute könnt ihr bei den Stationen schauen, was die Jünger gemacht haben“, begrüßte Jugendpfarrer Johannes Prestele die vielen Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit Jugendreferentin Edith Kink. An den verschiedenen Stationen erfuhren die Teilnehmer im Wettstreit Interessantes über verschiedene Jünger und sammelten dabei Punkte für ihre Gruppe. Am Ende hatten die Ministranten aus Kempten-Heiligkreuz die meisten Zähler auf ihrem Konto, gefolgt von den Gruppen aus Hochgreut und aus Betzigau. „Die Ministranten sollen merken, dass sie viele sind“, so Jugendpfarrer Prestele. 

Das Gemeinschaftsgefühl und der Spaß stehe im Mittelpunkt der Sommeraktion, betonte er. Neben dem leitenden Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft (PG) Durach, Josef Gomm, war Pfarrer Hermann Drischberger von der PG Sulzberg zur Begrüßung der zahlreichen Kinder und Jugendlichen vor Ort. Neben den Kemptener Ministrantengruppen waren auch Ministranten aus den Pfarreien im Norden und Osten, Süden und Westen des Dekanats nach Kempten gereist. Die Betreuer der jeweiligen Station führten zunächst mit einem kurzen Text in die Geschichte des jeweiligen Jüngers ein. Dann galt es unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen: Ob beim „Dalli-Klick“, bei dem den Jüngern bestimmte Attribute zugeordnet werden mussten, beim „Schmuggeln“, wo es ums Erkennen versteckter Kugeln in den Händen des gegnerischen Teams ging, bei der Station „Petrus“, wo die Kinder auf einer Slackline über das Wasser in Planschbecken balancierten oder beim Schätzen von unterschiedlich schweren Gegenständen. Am Spielmobil der Stadt Kempten standen viele Fahrgeräte zur Verfügung, die von den Altusriedern Johanna Rottach (16 Jahre) und Thomas Hiemer (17) ausgegeben wurden. 

Die vorausgegangenen Ministrantentage waren für die beiden immer toll: „Mal den ganzen Tag etwas mit den anderen zu machen, die man sonst nie alle auf einmal trifft, das ist einfach schön“, berichtete Johanna von ihren früheren Teilnahmen. Umlagert war auch das Angebot von Franziska, die mit Gitarrenbegleitung die Lieder für den Abschlussgottesdienst einübte. Die 14-jährigen Freundinnen Mirjam und Anja aus Probstried bastelten derweil Verzierungen für Haargummis. Mitmachen sei für sie selbstverständlich: „Es gehört einfach dazu und macht Spaß“, freuten sie sich über das Angebot. Beim Button-Prägen erklärte der 13-jährige Simon eifrig, wie er den vierfarbigen Smiley zusammengestellt hat. Außerdem stellten zahlreiche Mädchen und Buben Traumfänger her und bei den sommerlichen Temperaturen war auch das Basteln von Schwammbomben sehr gefragt. „Woher sie das Wasser haben, weiß ich nicht“, wunderte sich die Referentin für Jugendkirche Maria Gobleder über die ersten nassen Wurfgeschosse, die für ein bisschen Erfrischung sorgten. Den Abschluss des Tages bildete der Festzug der Teilnehmer in ihren Ministrantengewändern zur Pfarrkirche Heilig Geist, wo alle gemeinsam den Abschlussgottesdienst feierten. 

Sabine Verspohl-Nitsche

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