Umfassendes Angebot

"Große Verbundlösung" für Schuldner- und Insolvenzberatung

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Sichtlich erfreut über die Vereinbarung sind (v.l.) Oberbürgermeister Thomas Kiechle, Geschäftsführerin der Diakonie Kempten Indra Baier-Müller und Landrat Elmar Stegmann.

Kempten/Landkreis - Die Stadt Kempten, der Landkreis Lindau und die Diakonie Kempten schließen sich zusammen.

Jüngst unterschrieben Oberbürgermeister Thomas Kiechle, der Lindauer Landrat Elmar Stegmann und Indra Baier-Müller, Geschäftsführerin der Diakonie Kempten, im Kemptener Rathaus eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung zur Schuldner- und Insolvenzberatung. Die Bürgerinnen und Bürger des Stadtgebiets und des Landkreises sollen demnach mit einem umfassenden Beratungs- und Präventionsangebot kompetent und zuverlässig in ihren sehr individuellen finanziellen Problemlagen beraten und unterstützt werden.

Im Juli 2018 gab es eine Änderung bei der Ausführung der Sozialgesetze (AGSG). Die Insolvenzberatung geht damit zum 1. Januar 2019 auf die Landkreise und kreisfreien Städte über. Die kommunale Zusammenarbeit mit sogenannten „Verbundlösungen“ soll dabei gestärkt werden. Aufgrund der schon bisherigen sehr effektiven Zusammenarbeit gibt es nun eine solche Verbundlösung zwischen der Stadt Kempten, dem Landkreis Lindau und der Diakonie Kempten.

Der Vereinbarungsunterzeichnung vorausgegangen war ein Beschluss des Ausschusses für soziale Fragen der Stadt Kempten in seiner Sitzung am 22. Oktober sowie des Ausschusses für Bildung, Soziales und Sport des Landkreises Lindau in seiner Sitzung im November, dem grundsätzlichen Insolvenzberatungskonzept in einer Verbundlösung zuzustimmen. Seit dem Jahr 1990 wurde in der Stadt Kempten die Aufgabe der Schuldnerberatung für Bürgerinnen und Bürger des Stadtgebietes an die Diakonie Kempten als freien Träger übertragen. Ausgangslage ist die langjährige Zusammenarbeit der Stadt mit der Diakonie. Diese hat zum einen die kommunale Pflichtaufgabe der Stadt übernommen, zum anderen auch als von der Regierung von Schwaben anerkannte Stelle die Insolvenzberatung im Auftrag des Freistaats Bayern seit 1998 abgedeckt. Im Landkreis Lindau wurde die Schuldnerberatung seit den 90er Jahren in eigener Zuständigkeit im Landratsamt wahrgenommen. Eine vom Freistaat geförderte Insolvenzberatungsstelle gab es im Landkreis nicht. Mit der Verbundlösung gibt es nun auch im Landkreis Lindau ein umfassendes Beratungsangebot.

kb

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