Neue Planung für DAV-Kletterzentrum

Quader statt verschachtelter Form

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Nach aktuellem Planungsstand soll das DAV Kletter- und Alpinzentrum so aussehen.

Einen neuen Planentwurf zum DAV-Kletterzentrum, das auf dem Gelände des TVK entstehen soll (der Kreisbote berichtete mehrfach), stellte Stadtplanerin Antje Schlüter am Donnerstag im Bauausschuss vor.

Demnach wird das Gebäude nun kleiner und hat keine verschachtelte Form mehr, stattdessen soll ein relativ lang- gezogener Quader mit Flachdach entstehen. Durch die Änderungen ist eine erneute Auslegung des Flächennutzungsplans und des Entwurfs des Bebauungsplans „Sportpark Aybühlweg“ nötig. Das nun geplante Gebäude hat überall die Höhe der Kletterwand (ca. 17 Meter) und rückt weiter vom Hang weg. Bisher hatte das Gebäude je nach Nutzung unterschiedliche Höhen und nur an der höchsten Stelle für die Kletterhalle 17 Meter Höhe. Separater Eingang Die innere Aufteilung der sportlichen Nutzung ändert sich ebenfalls. Der Eingang für das Kletterzentrum befindet sich im Osten im ersten Obergeschoss (OG). Der TVK erhält eigene Räume im Erdgeschoss und einen separaten Eingang. Der DAV hat seine Geschäftsstelle und Schulungsräume im ersten OG, dort befindet sich auch der Gastronomiebereich. Im nördlichen Bereich ist die Kletterhalle, im südlichen der Boulderbereich im zweiten und dritten OG. Von außen kann im Norden geklettert werden und im Westen ist eine Wand zum Bouldern vorgesehen. Der Fußweg, der ursprünglich nördlich des Parkplatzes verlief, wurde nach Süden verlegt und verläuft dann parallel zur Zufahrtsstraße zu den insgesamt 88 Parkplätzen. Durch die Änderungen sollen nun fünf statt bisher vier Tennisplätze bestehen bleiben. Die Umplanungen machten die Erarbeitung eines neuen Bebauungsplanentwurfs notwendig, der, wenn der Stadtrat der Empfehlung des Bauausschusses folgt und in seiner Sitzung am morgigen Donnerstag, 23. April, grünes Licht gibt, erneut ausgelegt wird. Der Bauausschuss gab am Donnerstag noch sein OK, dass für einen Verkauf von Waren im Zusammenhang mit sportlichen Aktivitäten (Seile, Karabiner, Sicherungsgeräte, Kletter- führer...) bis zu fünf Quadratmeter Verkaufsfläche zulässig sind.  Melanie Läufle

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