Der Umsatz muss steigen

Der Feneberg-Markt im Haubenschloß wird voraussichtlich Anfang 2012 geschlossen. Foto: Archiv

Die Bürger im Haubenschloß wollen „ihren“ Feneberg-Markt behalten: Das zeigten sie Firmen-Chef Hannes Feneberg jüngst mit einer Unterschriftenaktion. 1700 Unterschriften gegen die geplante Schließung des Marktes Anfang des nächsten Jahres konnte Stadtrat Peter Wagenbrenner (CSU) Feneberg überreichen.

Ob die Aktion etwas hilft, weiß Wagenbrenner nicht. Im Gespräch mit dem KREISBOTEN betonte er allerdings, dass die, die unterschrieben haben, „keine Leute waren, die extra hergefahren sind, sondern wirklich Betroffene, die hier auch wohnen“. Neben den vielen älteren Menschen, die den Markt regelmäßig nutzen, kommen auch viele Schüler des Allgäu Gymnasiums, um sich in der Mittagspause essen zu holen. Um die Schließung noch zu verhindern, müssten sich die Umsätze anders entwickeln als bisher, erläuterte Hannes Feneberg vergangene Woche gegenüber dem KREISBOTEN. Konkret sprach er von einem Drittel mehr an Umsatz. Für die Kunden bedeutet dies vereinfacht dargestellt, dass sie statt zwei Joghurts künftig drei kaufen müssten. „Das ist vom Umsatzvolumen her eine Riesennummer“, meinte Wagenbrenner. Zu 50 Prozent sei er optimistisch, dass es zu schaffen ist, zu 50 Prozent glaube er nicht daran. Das Problem ist aus seiner Sicht, dass vor allem ältere Menschen in dem Feneberg in der Lessingstraße einkaufen. „Die gehen zwar mehrmals die Woche in den Markt, kaufen aber nur für sechs oder sieben Euro ein“, erläuterte er. Die gleiche Problematik sprach auch Hannes Feneberg an. Er sei jedoch gespannt, wie sich das dort im Laufe des Jahres entwickeln werde, meinte er. Kann der Umsatz nicht entsprechend gesteigert werden, schließt der Feneberg-Markt im Haubenschloß Anfang 2012 seine Türen.

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