Unermüdlicher Einsatz

Dieter Hechelmann bleibt 1. Vorsitzender des Fördervereins für das Isnyer Krankenhaus. Die Vereinsmitglieder haben ihn kürzlich im Rahmen der Jahreshauptversammlung in seinem Amt bestätigt. Einem positiven Resümee des vergangenen Jahres stehen große Aufgaben gegenüber, die den Verein in den kommenden Jahren erwarten, so das Fazit der Versammlung.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender bleibt Dieter Hechelmann, 2. Vorsitzender ist Prof. Dr. Gerald Grübler. Schriftführerin ist Brunhilde Hechelmann, die Schatzmeisterin heißt Sigrid Jork. Mitglieder des Beirates sind Rita Boneberger, Annelore Bosch, Peter Clement, Dr. Wolfgang Dieing, Dirk Holst, Jeanette Kienle-Wagner, Irene Schiller, Hannelore Sieling, Dr. Alexander Sochor, Hans Steger und Johanna Ziegler. Wie wichtig der Leitung der Oberschwabenklinik (OSK) der Förderverein ist, sieht man unter anderem auch daran, dass jetzt versucht wird, auch an anderen Krankenhäusern derartige Fördervereine ins Leben zu rufen. Wie Hechelmann in seinem Jahresbericht betonte, hat der Förderverein mit Hilfe seiner Mitglieder, ihren Beiträgen und Spenden in den vergangenen sechs Jahren mehr als 60000 Euro investiert, um dadurch die Atmosphäre für Patienten, Besucher und Personal angenehmer zu gestalten. Viele Entwicklungen Laufend sind OSK und Förderverein in Kontakt, denn eine der Aufgaben von Hechelmann ist seine Funktion als Ombudsmann der Patienten, die er ebenfalls sehr erfolgreich ausfüllt. Viel hat sich im vergangenen Jahr im Krankenhaus Isny weiter entwickelt. Das Adventsfrühstück für die Mitarbeiter, laufend neue der Jahreszeit angepasste Dekorationen, die Neugestaltung im Empfangsbereich und neue elektrisch verstellbare Betten sind einige der Schwerpunkte. Der Kiosk wird weiter mit Erfolg betrieben und Jeanette Kienle-Wagner bemüht sich um eine freundliche Stimmung in diesem Bereich. Nach einigen Grußworten und Dankesbekundungen von Dr. Harrison-Neu, die hervorhob, dass am Konzept der dezentralen Krankenhausführung nicht gerüttelt werden soll, kam auch Franz Baur, Geschäftsführer der kreiseigenen Krankenhäuser und der Pflegeschule zu Wort. Er freute sich besonders darüber, dass es gelungen sei, das Vertrauen der Patienten nach einer langen Durststrecke in allen Häusern zurück zu gewinnen. Immerhin sei es der OSK im vergangenen Jahr gelungen, wieder einen Gewinn zu erwirtschaften, wenn auch einen kleinen. Neues Senioren-Zentrum Die großen Aufgaben stehen allerdings noch bevor. Bis 2015/16 wird das Krankenhaus St. Elisabeth mit rund 200 Millionen Euro saniert und auf den neuesten Stand gebracht, ohne dass deswegen die Investitionen in die kleinen Häuser vernachlässigt werden sollen. Im Gegenteil: Im Anschluss erläuterte Dirk Holst, Direktor des Stephanuswerkes, anhand demoskopischer Daten die Situation, aus der heraus an dem Isnyer Krankenhaus angebaut werden soll. Ein Senioren-Kompetenzzentrum soll so entstehen. Den Anbau finanziert im Endeffekt die Evangelische Heimstiftung. Bevor jedoch mit konkreten Plänen und entsprechenden zeitlichen Festlegungen zu rechnen ist, werde noch das Planfeststellungsverfahren endgültig abgewartet.

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