Unersetzbarer Verein

Der Verein „Wir in Kottern“ wird für den Stadtteil Sankt Mang immer unverzichtbarer. Auf der Hauptversammlung im Bürgertreff „Zur frohen Aussicht“ präsentierten der Vorsitzende Werner Wittmann und OB Dr. Ulrich Netzer (CDU) eine lange Liste an ehrenamtlichen Aktivitäten der Mitglieder.

Wie groß der Zuspruch der Kotterner Bürger ist, zeigte ein Blick auf die Statistik, die neben nur einem Austritt im vergangenen Jahr sieben neue Mitglieder aufwies. Damit steigt die Zahl auf 121. In seinem Jahresbericht ging Wittmann auf die Aktionen und Leistungen des Vereins im vergangenen Jahr ein: Neben dem Infotag zum geplanten Mehrgenerationenhaus, der Teilnahme an der Ausstellung „Bürger für Bürger“ und der, aus juristischer Sicht doch eher mühseligen Satzungsänderung zur Vereinserweiterung, standen auch gesellige Veranstaltungen wie das Sommer- oder Weihnachtsfest und ein Tagesausflug nach Bregenz auf dem Programm. Ene Vorausschau auf bereits feststehende Aktivitäten in diesem Jahr konnte der Vorsitzende ebenfalls geben. Geplant sind bereits ein Infostand am Aktionstag „Sankt Mang blüht auf“, ein Standkonzert mit dem Musikverein Sankt Mang am Brunnenplätzle, voraussichtlich am 7. Juli, und natürlich das obligatorische Sommer- und Weihnachtsfest. Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden die Ehrungen für 15 Jahre Mitgliedschaft vorgenommen. Eine Bronzene Ehrennadel erhielten dabei Kurt Blaschke, Hildegard Schiochet und Helmut Pilz. Zukunft noch offen Die Ausführungen von OB Netzer betrafen vorwiegend bauliche Vorhaben an der Volksschule Kottern-Eich und der Robert-Schumann-Schule, deren Kosten sich insgesamt auf rund 12 Millionen Euro belaufen. „Dies zeigt: Solche Aufwendungen haben bei uns oberste Priorität“, betonte der Rathauschef. Dennoch verwies er auf das geringe Haushaltsbudget der Stadt und bat deshalb um Nachsicht, wenn man vorerst unwichtigere Vorhaben „auf Eis legen“ müsse. In den Schulen werden die baulichen Maßnahmen vor allem die Einrichtung von Ganztagesklassen und damit verbunden die Möglichkeiten für eine Mittagsbetreuung betreffen. Bis Anfang 2014 sollen jedoch alle Bauabschnitte komplett abgeschlossen sein. Vor der Frage, wie es mit dem Mehrgenerationenhaus weitergehe, dem der Bürgertreff momentan als Übergangslösung dient, stellte der OB fest, dass durch Aktionen wie zum Beispiel dem „Mittagstisch“, dem „Arbeitskreis von und für Senioren“ oder den „Lese-Patenschaften“ bereits begonnen wurde, Impulse zu setzen. Das sei eine gute Grundlage für die Weiterarbeit im neuen Mehrgenerationenhaus. Ferner kündigte Netzer für den Bahnübergang an der Ludwigsstraße den Einsatz von lärmminderndem Belag an, da dieser sich am Ring bewährt habe.

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