Unterstützung im Alltag

Die Kinder des Kinderhauses Sternschnuppe begrüßen die Gäste. Foto: Dathe

Das „Kinderhaus Sternschnuppe – ein Haus für Kinder“ ist vergangene Woche offiziell in Betrieb genommen worden: OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) persönlich war gekommen, um zusammen mit der Arbeiterwohlfahrt, dem Betreuerteam des Kinderhauses Sternschnuppe, den Elternbeiräten und Gästen die neugeschaffene Kinderkrippe zu eröffnen.

Familien bildeten die Basis für die Entwicklung unserer Kinder uns seien ein grundlegendes Fundament in der Gesellschaft. Eine familienfreundliche Infrastruktur, also hochwertige, verlässliche Betreuungs- und Bildungsangebote für Kinder, seien unabdingbar, um Eltern in der Bewältigung ihres Alltags mit zu unterstützen, betonte Netzer. Mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) als Träger des Kinderhauses habe die Stadt einen guten Partner gefunden. Die AWO setze sich seit Jahrzehnten mit Nachdruck für genau diese Ziele ein. Durch ihren Anspruch, auf die Familien zugeschnittene Betreuungsangebote zu schaffen, trüge diese zu besseren Lebenschancen für Familien mit Kindern bei. Damit verbunden sei insbesondere die Verbesserung der Arbeitssituation von Frauen, auf deren Schultern oftmals noch die Hauptlast der Kinderbetreuung liege. In den letzten Jahren sei der Bedarf an Hortplätzen, auf Grund von Ganztagsschulen, gesunken, dagegen stieg der Bedarf an Krippenplätzen, erklärte Netzer weiter. Innerhalb weniger Wochen wurde das Kinderhaus umgebaut. Die Beeinträchtigungen während des laufenden Betriebes hielten sich in einen „zumutbaren Rahmen“ bestätigte auch die Leiterin, Conny Männel. Die baulichen Veränderungen innerhalb des neukonzipierten Kinderhauses kosteten insgesamt 150 000 Euro. Im Rahmen des Investitionsprogramms „Kinderbetreuungsfinanzierung 2008 – 2013“ wurden seitens der Regierung von Schwaben für die Schaffung der neuen Krippenplätze eine Projektförderung in Höhe von 88 700 Euro bewilligt. Knapp 73 Prozent wurden also aus diesem Fördertopf finanziert. Die Stadt Kempten beteiligte sich mit rund 55 000 Euro an dem finanziellen Aufwand. Den Restbetrag übernahm die AWO mit rund 6300 Euro. Der Umbau hat sich gelohnt. Die Krippenkinder erwartet nun ein freundlich gestalteter, kleinkindgerechter Gruppen- und Schlafraum, ein einladender Sanitärraum und ein eigens abgegrenzter Bereich im Außenspielgelände. Die AWO betreibt im Moment 33 Kindertageseinrichtungen. Die meisten davon sind Kindergärten. Die am Donnerstag eröffnete neue Kinderkrippe ist nun die fünfte Kinderkrippe, die von der AWO betrieben werde, erklärt Hans Scheiterbauer-Pulkkingen von der AWO. Geplant seien weitere fünf Kinderkrippen. Hier im Kinderhaus Sternschnuppe ist ein „Haus für Kinder“ geschaffen worden, so Scheiterbauer-Pulkkingen. Von den ganz Kleinen bis zur Schule werden hier die Kinder optimal betreut.

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