Sturm heil überstanden

Neuer Bauwagen für den Waldkindergarten

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72.000 Euro kostet die Neuanschaffung des größeren Bauwagens für die Waldwichtel. Dann kann der ältere Bauwagen der Waldraupen abgeschafft werden, denn eine Sanierung wäre hier unrentabel.

Buchenberg – Der Sturm im Januar hat vielerorts Schaden angerichtet. Das Gebiet des Waldkindergartens in Buchenberg hat diesen aber unversehrt überstanden. Dennoch waren die Kinder drei Tage lang nicht im Wald. Denn bei Unwetterwarnung heißt es schon aus versicherungstechnischen Gründen: raus aus dem Wald.

„In diesen Fällen dürfen wir den Gemeindesaal der Evangelischen Kirche nutzen“, erklärt Kindergartenleiter Alfred Heller. Wenn es möglich ist, vor allem im Sommer, können die Kinder dann trotzdem auf freien Flächen spielen – sofern eben keine Gefährdung durch Bäume oder ähnliches besteht. Ob der Waldkindergarten ausweichen muss, wird bei unsicherer Wetterlage gegebenenfalls auch erst morgens entschieden. Und erst, wenn eine genaue Sichtprüfung der Bäume im Waldwichtelgebiet stattgefunden hat, dürfen die Kinder wieder zurück.

Auch die alten Bauwagen haben den Sturm unbeschadet überstanden und doch freut sich die Elternschaft, dass endlich eine Entscheidung im Gemeinderat erfolgt ist. Schon im Sommer standen die Zuschüsse für einen neuen Bauwagen und die Renovierungskosten für einen der alten Bauwagen auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung. 

Damals fühlten sich die Gemeinderäte nicht ausreichend informiert, vor allem waren die Zuschusshöhe und die Alternative nicht klar (wir berichteten). Bei der letzten Sitzung Ende Januar standen die Fakten nun fest. Es waren mehrere Angebote für einen Bauwagen eingeholt worden, alle notwendigen Anforderungen erfüllte jedoch nur ein Anbieter aus Weilheim, der schon bei der ersten Debatte ins Gespräch gebracht worden war.

Da durch die Eigeninitiative des Fördervereins „Allgäuer Waldwichtel e.V.“ bereits über die Hälfte der Anschaffungskosten gesammelt worden war, bewilligte der Gemeinderat die fehlenden 30.000 Euro. Bürgermeister Toni Barth lobte in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen dem Förderverein und dem Rathaus. Die Renovierung des Bauwagens für die „Waldraupen“ (Krippenkinder des Waldkindergartens), muss jedoch noch etwas warten. Hierfür sollen neue Gelder gesammelt werden. 

Heller ist froh, dass die Zusage nun erfolgt ist. So konnte der neue Bauwagen noch gerade rechtzeitig bestellt werden, dass mit einer Lieferung im September gerechnet werden kann. Damit sollte dann im nächsten Winter der neue Bauwagen vorhanden sein. Der alte Bauwagen der Waldwichtel wird dann für die Waldraupen umgebaut und saniert, sobald die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.

Bianka Hauck

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