Konzert in der bigBOX

Urgesteine des Hardrock

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Eine überzeugende Show in Kempten: die legendäre Rockband Uriah Heep mit Frontmann Brian Shaw.

Kempten – Uriah Heep, die britische, progressive Hardrock-Band, mit Ursprung Anfang der 1970er Jahre, zählt gemeinsam mit Black Sabbath, Deep Purple und Led Zeppelin zu den frühen und erfolgreichsten Vertretern des Hardrock.

Anders als viele andere Interpreten dieser Musikrichtung, legen Uriah Heep den Schwerpunkt, zumindest in einem Teil ihrer Werke, durch mehrstimmigen Gesang auf die Melodie und die Romantik des Hardrocks. So auch beim Konzert am vergangenen Sonntag in der bigBOX, wo sie nicht nur fünf neue Songs aus ihrem jüngsten Album „Outsider“ vorstellten, sondern auch einige Klassiker präsentierten.

Die Vorgruppe „Voodoo Circle“ hatte durch ihre markigen Rocksongs bereits für gute Stimmung gesorgt, die nach dem Bühnenumbau und der Wartezeit auf die Hauptgruppe beinahe schon verflogen schien, als dann die Show begann und Brian Shaw gleich von Beginn an mit seinem brillanten Gesang die Fans in seinen Bann zog. Außerdem führte er gewitzt durch das Programm.

Die Band-Mitglieder Dave Rimmer (Bass), Phil Lanzon (Keyboard) und Russell Gilbrook, der das imposante Schlagzeug bediente, legten sich ebenfalls von Anfang an ins Zeug und spielten sich von Song zu Song quasi in einen Rausch. Gitarrist und einzig verbliebenes Gründungsmitglied Mick Box begeisterte die Fans mit seinen fantastischen Gitarrensoli. Es schien als spräche er über seine Lead-Gitarre mit dem Publikum, das seine hohe Kunst mit Begeisterungsstürmen quittierte.

Die Stimmung stieg mit jedem Stück, viele Zuschauer hielt es nicht länger in ihren Sitzen und sie gingen in die Arena hinunter um mit der Band Ohrwürmer wie „The Magicians Birthday“, „Innocent Victim“, und „Wake the Sleeper mitzusingen und um mit den bereits tanzenden und hüpfenden Zuschauern in der Arena Spass zu haben. Als am Ende des Konzerts der Klassiker „Lady in Black“ erklang, sangen fast alle Zuschauer mit.

Der Beifallssturm der Zuschauer brachte Uriah Heep wieder auf die Bühne und sie spielten gleich mehrere Songs als Zugabe. Das letzte Stück, „Easy Livin’“, blieb den meisten Zuschauern jedenfalls wohl lange nach dem Konzert noch haften!

Domenico Emanuele

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