Verfugung gegen Kippenstummel

Eine bessere Verfugung der Pflastersteine in der Fußgängerzone wünscht sich Helmut Hitscherich (ödp). Den Stadtrat stören die vielen Zigarettenkippen, die in der Innenstadt in den Fugen herumliegen und von den Kehrmaschinen nicht entfernt werden können. Wie ihm OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) jetzt mitteilte, testet die Stadt derzeit verschiedene Fugenmaterialien, um das Problem künftig beheben zu können.

Damit nicht mehr so viele Zigarettenkippen herumliegen, hat sich Hitscherich bereits vor einem Jahr bei der damaligen Ordnungsamtsleiterin, Sabine Colberg, erkundigt, ob der Bauhof die Pflastersteine nicht so verfugen könnte, dass die Kehrmaschinen die Zwischenräume problemlos reinigen können. Damals antwortete Colberg, dass sie vom Bauhof in Erfahrung gebracht hätte, dass entsprechendes Material gelagert sei und die Verfugung bei der nächsten längeren trockenen Wetterperiode im Herbst oder im Frühjahr vorgenommen werde. Neue Materialien Nach der Informationsfahrt des Stadtrates nach Würzburg und Schweinfurt im Sommer fragte Hitscherich bei OB Netzer an, was aus den Plänen geworden sei. In Würzburg und Schweinfurt seien Pflastersteine und Steinplatten verfugt gewesen und von Zigarettenkippen habe er weit und breit nichts gesehen. Netzer informierte den UB/ödp-Stadtrat jetzt darüber, dass der städtische Betriebshof bereits Ende 2010 verschiedenes Fugenmaterial ausprobiert hätte, dass sich allerdings nicht bewährt habe. Mittlerweile gebe es allerdings neue Materialien, von denen die Stadt vor kurzem vier verschiedene in der Fischerstraße eingearbeitet habe. „Mit der Auswertung dieser Versuchsreihe im nächsten Frühjahr werden wir ein Fugensanierungskonzept erarbeiten und möglichst bald umsetzen“, so Netzer.

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