Der Verkehr kann wieder rollen

Wiggensbachs Bürgermeister Thomas Eigstler (v.l.), Klaus Hermann von der ausführenden Baufirma F. Kirchhoff, Landrat Gebhard Kaiser, Altusrieds Bürgermeister Heribert Kammel, sowie der stellvertretende Landrat und Haldenwanger Bürgermeister Anton Klotz öffnen die ausgebaute Kreisstraße OA 15 wieder für den Verkehr. Foto: Stodal

Mit einem feierlichen Festakt samt kirchlicher Segnung wurde die umgebaute Kreisstraße OA 15 zwischen Altusried und Wiggensbach jetzt für den Verkehr freigegeben. Die Kosten für die umfangreichen Baumaßnahmen beliefen sich auf rund 3,2 Millionen Euro, gute 1,3 Millionen erhält der Landkreis Oberallgäu in Form von Zuschüssen zurück.

Nach insgesamt acht Monaten Bauzeit (Bauabschnitt I zwischen der Freilichtbühne Altusried und dem Ortsteil Wäschers dauerte von September bis Dezember 2011, Bauabschnitt II bis zur Einmündung in die OA 14 von April bis August 2012) sind die Bauarbeiten an der Kreisstraße OA 15 abgeschlossen. Auf einer Gesamtstrecke von rund 2,6 Kilometern wurden umfangreiche Gelände- und Entwässerungsarbeiten vorgenommen. Die Maßnahme beinhaltete die Verbreiterung der Straße auf 5,50 Meter, den Bau einer Linksabbiegerspur in die Kreisstraße OA 14, sowie die Anpassung der OA 14 auf einer Länge von zirka 230 Metern. Altusrieds Bürgermeister Heribert Kammel lobte die deutlich erhöhte Sicherheit des „gelungenen Straßenbauwerkes“, das „den Verkehr nicht zu schnell werden lässt, sich dem Gelände anpasst und weiter von den Gebäuden abgerückt ist.“ Auch dem Naturschutz sei genüge getan: Durch die Errichtung einer modernen, rund 500 Meter langen Amphibienschutzanlage für rund 200 000 Euro seien die Krötenwanderungen zum Manzenweiher weiterhin sichergestellt. Landrat Gebhard Kaiser (CSU) bedankte sich bei den kooperationsbereiten Grundstückseigentümern (für die Neutrassierung mussten 7000 Quadratmeter Grund erworben werden) und betonte, die neue, ausgebaute Straße, die von rund 1500 Fahrzeugen täglich befahren wird und die eine wichtige Querverbindung zwischen Altusried und Wiggensbach sowie Kempten darstelle, verbessere die regionale Nord-Süd-Achse, was zu einer Stärkung der Wirtschaftskraft in der Region beitrüge.

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