Viele Baustellen und Themen beschäftigen Isny

Die Pause ist vorbei

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Die Arbeiten an den Isnyer Baustellen gehen voran. Hier werden in der Bergtorstraße Steine gesetzt.

Isny – Wenn man in diesen Tagen durch Isny geht, stolpert man von einer Baustelle in die nächste und hat das Gefühl, Isny wäre endgültig im Umbruch. Zumindest bei den Baustellen kann man Klarheit schaffen, einige andere Dinge bleiben noch in der Schwebe.

Die Belastung für den Einzelhandel in der Bergtorstraße wird man in den nächsten Wochen noch immer nicht ganz vermeiden können. Gut, dass wenigstens die Baggerarbeiten mittlerweile abgeschlossen sind. Die Pflasterung und abschließende Arbeiten werden sich auf alle Fälle bis Oktober hinziehen. Die vom Gemeinderat beschlossene Regelung, dass auf dem großen provisorischen Parkplatz hinter dem Blaserturm keine Parkgebühr erhoben wird, ist deutlich ein Zugeständnis an den Einzelhandel und wird bis zum Abschluss der Bauarbeiten beibehalten, auch wenn es die Stadt ganz anständig Geld kostet. Wenn man sieht wie viel Fahrzeuge dort abgestellt werden, ist der Ausfall schon beträchtlich. Die Baustelle am Oberen Graben ist noch immer nicht durch den Gemeinderat abgesegnet worden. 

Eine Begehung vor einigen Wochen mit den Experten der einzelnen Fraktionen hat für Alexandra Haug, zuständig bei der Stadt für Gewässer, Landschaftsplanung und Tiefbau, zwar neue Arbeit gebracht, aber eine Lösung ist nun in Sicht. Noch im Herbst wird über den weiteren Bau entschieden, Baubeginn ist aber mit hoher Wahrscheinlichkeit erst im Frühjahr. Noch eine Baustelle ist aktuell: Das Nahwärmenetz wird nun auch in der Espantor Straße verlegt. Baubeginn sollte noch in diesen Tagen sein, aber vor allem die Arbeiten im Bereich der Schulen sind vorrangig, um einen reibungslosen An- und Abfahrbetrieb bei Schulbeginn und –ende zu gewährleisten. Bis Oktober soll die Nahwärmeversorgung jedoch stehen. Auch im Rathaus ist der Um- und Ausbau noch nicht abgeschlossen. Der neue Fahrstuhl wird wahrscheinlich erst Ende September in Betrieb gehen, die Glasfassade wird zur besseren Wärmedämmung ausgetauscht und die Firma Egger ist mit den Brandschutztüren beschäftigt. Der Sitzungsablauf wird trotzdem aufrecht gehalten und auch alle Dienststellen sind zu erreichen. 

Pavillon weiter ein Thema 

Der umstrittene Pavillon auf der Festwiese am Rain steht noch immer (der Kreisbote berichtete) und da kommt schon noch einmal ein Gesprächskreis zusammen. Bei Bedarf ist eine weitere Aufnahme auf die Tagesordnung des Gemeinderats vorgesehen. Bürgermeister Rainer Magenreuter hat natürlich auch noch andere Themen zu bearbeiten. Baden-Württembergs Gesundheitsministerin, Katrin Altpeter, ist in einem Zeitungsinterview wahrscheinlich nicht richtig zitiert worden, als sie zum Krankenhaus in Isny Stellung nahm oder ihr fehlen Informationen zu diesem Thema. Als sie vor gut einem halben Jahr in Isny war, konnte man ihre Kommentare durchaus anders interpretieren. Jetzt hat sich Bürgermeister Magenreuter eigenen Angaben zufolge schriftlich an sie gewandt und um ein Gespräch zur Klärung der Fakten gebeten. 

Die offizielle Aufhebung des Flächennutzungsplans Windkraft wird auch die Ortschaftsräte beschäftigen. Eigentlich ist die Aufhebung aufgrund eines Antrags der SPD und mit Unterstützung der CDU nur noch Formsache. Die Mehrheit bei der Abstimmung war jedenfalls ausreichend. Das Jahr schreitet voran und in der Verwaltung ist man schon an den Vorbereitungen für den nächsten Jahreshaushalt. In Isny ist es eine gute Tradition, den schon Anfang Dezember zu verabschieden. Die Finanzexperten der Fraktionen sind ebenfalls mit im Boot. „Das wird nicht ganz einfach für alle Beteiligten, aber wir hoffen alles in den Griff zu bekommen“, meint Bürgermeister Magenreuter dazu.

Manfred Schubert

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