Viel auf die Beine gestellt

Über die Arbeit des Stadtseniorenrats (SSR) berichtete Vorsitzende Elke Remmel jüngst im Ausschuss für Finanzen und zentrale Dienste. Sie gab den Gemeinderäten einen Einblick in die Tätigkeit der vergangenen drei Jahre. Im März stehen Neuwahlen beim SSR an.

Im April 2008 hatte der SSR seine Arbeit aufgenommen. Zuvor waren rund 3200 Bürgerinnen und Bürger angeschrieben worden, wovon 41 Prozent die Wahlunterlagen zurückgeschickt hatten. Die Isnyer hatten Elke Remmel, Magdalena Jörg, Waltraud Böhm-Neuhauser, Anton Halder und Anton Mohr gewählt. Die Fünf fanden sich schnell zu einer funktionierenden Gruppe zusammen und packten mit Hilfe der Stadt Isny dem jeweiligen Seniorenbeauftragten und Christine Miller- Trax von „Herz und Gemüt“ die Aufgaben an. Remmel trug jetzt im Gemeinderat einen umfangreichen Tätigkeitsbericht vor. So steht für den SSR alle zwei Wochen eine Seniorensprechstunde an. Im Vierwochen-Rhythmus finden Sitzungen zur Abklärung der Tätigkeiten statt. Ferner werden Senioreneinrichtungen besucht, im Kreisseniorenrat mitgearbeitet und beim jährlich stattfindenden Seniorennachmittag im Kurhaus mitgeholfen. Die Gemeinderäte zeigten sich beeindruckt von der umfangreichen Arbeit des SSR. Die Mitgliedern des Stadtseniorenrats waren zufrieden mit ihrer Tätigkeit zum Wohle der mehr als 3600 Bürgerinnen und Bürger über 60 Jahre, die sie vertreten. Viele Projekte In den vergangenen drei Jahren organisierte der SSR zahlreiche Projekte: „Fit im Verkehr“ – Sicherheitstraining beim Autofahren für Senioren, 1. Isnyer Seniorenmesse am 3. Oktober 2009 und die Broschüre „Wegweiser für ältere Menschen in Isny“ entstand in Zusammenarbeit mit der Stadt, die Frage der Inkontinenz-Abfälle konnte geklärt werden. Außerdem gründete der SSR eine Arbeitsgemeinschaft aller Anbieter im Seniorenbereich und arbeitet schon jetzt wird auf die 2. Isnyer Seniorenmesse hin. Seit Jahren finden gut besuchte Vorträge statt und die Zusammenarbeit mit Jugendlichen nahm Formen an. „Zeitzeugen berichten“ war eine der Aktionen. In acht Doppelstunden wurden Erlebnisse aus den Tagen des 2. Weltkrieges und des Nationalsozialismus zu lebendiger Wirklichkeit. Viele der Projekte laufen noch. Der größte Brocken ist die Seniorenumfrage zur Verbesserung der Gesamtsituation für ältere Menschen in Isny. Die Fragebögen erhielten alle Bürgerinnen und Bürger, die über 60 Jahre alt sind. Über 1000 Bögen müssen nun ausgewertet werden. Sibylle Lenz (FW), Peter Clement (SPD) und Peter Manz (CDU) sprachen dem Stadtseniorenrat im Namen ihrer Fraktionen Dank aus. Bürgermeister Rainer Magenreuter schloss sich im Namen der Stadt an. „Dank unseren ‘Phantastischen Fünf’ für alle geleistete Arbeit.“ Im März stehen die Neuwahl des Stadtseniorenrats an. Martin Bethhäuser, Seniorenbeauftragter der Stadt und Leiter des Ordnungsamtes, ist dafür zuständig. Er sorgt dafür, dass die Wahlunterlagen rechtzeitig verschickt werden. Das bestehende fünfköpfige Team stellt sich zur Wiederwahl. Aber auch andere Bürgerinnen und Bürger können kandidieren. Auskünfte gibt es bei Bethhäuser.

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