Viel Nachfrage

Mit einem gemütlichen Nachmittag feierte die Teilnehmer der Herzsportgruppe des TSV Sulzberg ihr zweijähriges Bestehen. In der Tanzschule Fischer in Kempten gab es nicht nur Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, sondern auch eine kleine Einweisung durch den Sohn der Übungsleiterin Ursula Seiffer im Tanzen. Denn Bewegung ist eine der wichtigsten Bestandteile des Herzsportes.

Der 1. Vorsitzende des TSV, Toni Schütz, erläuterte die Entstehungsgeschichte dieser notwendigen Abteilung. Auf einem Fortbildungsseminar des BLSV (Bayerischer Landessportverband) wurde informiert, dass noch großer Bedarf an neuen Gruppen besteht. So ergriffen Schütz und der mittlerweile verstorbene Gatte von Ursula Seiffer die Initiative, eine Herzsportgruppe in Sulzberg zu gründen. Gebraucht wurden eine Übungsleiterin mit der entsprechenden Zusatzausbildung, einen Arzt und mehrere Notfallgeräte. Hohe Anforderungen Große Unterstützung bekam man von Doris Wagner (die bereits mehrere Herzsportgruppen leitete). Ursula Seiffer fiel die Entscheidung anfangs nicht leicht, da die Anforderungen und Vorschriften der Krankenkassen und des BLSV für einen Übungsleiter einer Herzsportgruppe sehr hoch sind. Als Ärzte stellten sich Dr. Robert Adam, Dr. Gerhard Zipperlen und Dr. Michael Maurus zur Verfügung. Zweite Trainerin Inzwischen haben auch sie Spaß, selber aktiv an der Übungsstunde mitzumachen. Verschiedene Sponsoren ermöglichten die Anschaffung von Defi, Notfallkoffer und Blutdruckmessgerät. Zum Jubiläum werden T-Shirts für alle Mitglieder der Herzsportgruppe mit dem Leitspruch „Mein Herz in guten Händen“ gekauft. Um der wachsenden Nachfrage und der individuellen Förderung gerecht zu werden, wird heuer eine zweite Übungsleiterin ausgebildet. Ziel ist auch, ein geeignetes Angebot für die Teilnehmer nach Ablauf der Kostenübernahme durch die Krankenkassen zu schaffen.

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