Narrenzunft "Lachende Kuh" wetzt ihre Hörner

Die "Kühe" sind bereit

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Zunftmeister Frank Müller (v.l.) weißt beim „Hörnerwetzen“ zwei seiner Maskenträger, Lachende Kuh und Kuhtreiber, auf ihre Pflichten hin.

Isny – Jetzt kann die Fasnet los gehen. Die Isnyer Narrenzunft „Lachende Kuh“ hat sich jetzt im Gasthaus Hirsch zum „Hörnerwetzen“ getroffen.

Zunftmeister Frank Müller hat seine Maskenträger einmal mehr an ihre Pflichten erinnert und auch die Anzugsordnung festgelegt. Die sechs Gebote der Lachenden Kuh wurden verlesen. Es ist darauf zu achten, dass: ein freundliches Gesicht unter die Masken kommt; die Maske in Farbe, Bast und Zubehör ordentlich ist; das Häs nicht zerschlissen ist; keine nackten Körperteile sichtbar sind; keinesfalls das Euter auf dem Boden schleift und dass die Kuh Schellen trägt, damit sie nicht verloren geht. Es war schon ernst gemeint was er da zum Besten gab. Bei unehrenhaftem Handeln droht den Maskenträgern der Ausschluss, wie es in der Satzung festgelegt ist. Das gleiche gilt bei schweren Verstößen gegen die Interessen der Narrenzunft. Passive Mitglieder der Narrenzunft dürfen bei den Umzügen nur mitlaufen, wenn sie beim Maskenmeister gemeldet sind. Der Rückblick auf den Hexenzauber am 11. November 2012 war durchweg positiv. Besonderer Dank galt der Brauerei Stolz, die kurzfristig ihre Halle zur Verfügung stellte, damit nicht alle im Regen stehen mussten. Das extra angesetzte Fasnetbier ist gelungen und wird mit besonderem Etikett bei allen Anlässen ausgeschenkt. Das „Kuh´le Bier ist abgefüllt und hat eine ganz besondere Note.“ Auch der Stadt und dem Bürgermeister dankte Müller. „Ein Riesenlob an die Stadt. Es ist eine Freude, mit der Stadt zusammen zu schaffen und die unbürokratischen Abwicklungen mit Baubetriebshof und Verwaltung sind auch dem Hauptamtsleiter Klaus Hägele zu verdanken.“ Für langjährige Zugehörigkeit zur Narrenzunft wurden einige Hästräger geehrt. Fünf Jahre dabei und mit der kleine Glocke ausgezeichnet wurden: Mia-Sophie Hackl, Patrick Kolb, Yarmek Münz, Caroline Lorenz, Johannes Stolz, Dominik Weiland, Damian Weißenborn, Pamina Weißenborn, Virgine Weißenborn und Jamina Schädler. Den Kuhkopf auf Holz für zehn Jahre Mitgliedschaft erhielten: Sylvia Blank, Christoph Dieing, Jasmin Fichtel, Benjamin Harrer, Alexander Harrer, Cornelia Harrer, Florian Hofer, Matthias Holzer, Thomas Hübel, Carina Lehnen, Leandro Müller, Stefanie Schmidt und Christopher Würzer. Schon 15 Jahre dabei sind Jörn Flory, Carla Grieser-Imsel und Stephan Lehnen. 20 Jahre lang sind Lydia Bähr, Tanja Maushart und Kevin Riedle bereits Mitglieder. 25 Jahre haben Arthur Hummel und Sabine Riedle schon mitgemacht und den Abschluss bildete Ute Stehle, die schon 30 Jahre lang der Lachenden Kuh die Treue hält. Den Ehrenhästräger-Orden zum Aufnähen auf das Häs erhielten Florian Behnes und Virginie Weißenborn für ihren großen Einsatz in den zurückliegenden Jahren. Zum Abschluss ging Frank Müller noch auf den Baubeginn der neuen Zunftstube ein. Bevor irgendetwas geschieht, wird eine außerordentliche Mitgliederversammlung angesetzt und dort wird entschieden in welche Richtung weiter geplant wird. Diese Versammlung soll im Frühjahr stattfinden. Kurz vor Schluss der Veranstaltung hat auch Bürgermeister Rainer Magenreuter noch Zeit gefunden, bei seinen Narren vorbei zu schauen. Immerhin ist er Mitglied der Narrenzunft und die Teilnahme an einigen Veranstaltungen lässt er sich auch nicht nehmen, egal wie eng die Termine sind. Die diesjährigen Termine der Narrenzunft sind im Internet auf der Seite www.lachendekuh.de einzusehen. Der Zunftmeisterempfang am 12. Feb- ruar findet in diesem Jahr im Saal des Kurhauses statt. Immerhin ist es auch eine Geburtstagsfeier für die Narren- zunft, denn seit 50 Jahren springen die Narren mittlerweile schon durch Isnys Straßen. Manfred Schubert

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