Viele treue Mitglieder

Auszeichnungen bei der Haldenwanger CSU-Versammlung: Dr. Christian Schwarz (v.l., Kreisrat und Haldenwanger Ortsvorsitzender) und Bezirksrätin Renate Deniffel mit den Geehrten Wolfgang Gabler (stellvertretender Ortsvorsitzender), Peter Röder, Max Fackler, Antonie Rauh sowie Anton Klotz (Bürgermeister und stellvertretender Landrat). Foto: privat

Im Rahmen der traditionellen Jahresabschlussfeier gab Haldenwangs CSU-Ortsvorsitzender und Gemeinderat Dr. Christian Schwarz jetzt einen Überblick über die Veranstaltungen und Aktionen des ablaufenden Jahres. Er appellierte an die Mitglieder den Menschen zu sagen, „dass die Bundesregierung eine gute Arbeit mache“. Außerdem auf dem Programm standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder des Ortsvereins.

Schwarz erinnerte in seiner Ansprache daran, dass Deutschland die Finanzkrise deutlich besser überstanden habe als alle anderen Mitgliedstaaten der EU. Das Verbot von Aktienleerverkäufen, die die Krise mitverursacht und angeheizt hatten, sei ein richtiger Schritt gewesen. „Auch die im Grundgesetz festgelegte Schuldenbremse für den Bund und die Länder war überfällig“, ist Schwarz überzeugt. Um den Euro als Währung zu stabilisieren sei eine konsequente Haushaltskonsolidierung in Griechenland, Italien, Spanien und Portugal angesagt. „Die geplante Einführung des Betreuungsgeldes ist auf den nachhaltigen Einsatz der CSU zurückzuführen und gewährleiste für Eltern eine wirkliche Wahlfreiheit“, wechselte Schwarz anschließend das Thema . Außerdem sei erfreulich, dass mit dem Nachtragshaushalt 2012 der Freistaat Bayern zum siebten Mal in Folge einen Haushalt ohne zusätzliche Nettoneuverschuldung vorlege, meinte Schwarz. „Es ist sogar eine Schuldentilgung in Höhe von rund 250 Millionen Euro geplant“, so Schwarz. Im Anschluss daran berichtete CSU-Bezirksrätin Renate Deniffel aus Wildpoldsried über ihre Arbeit. „Der Bezirk sei neben den Städten, Gemeinden und Landkreisen die dritte kommunale Ebene und Träger der überörtlichen Sozialhilfe“, so Deniffel. Der Bezirk übernehme beispielsweise Aufgaben im Klinikwesen, die sich ein einzelner Landkreis nicht leisten könne. Beim Bezirk Schwaben arbeiten insgesamt rund 3300 Personen, davon rund 2900 in den Bezirkskrankenhäusern und etwa 400 in der Hauptverwaltung. Die steigenden Ausgaben hängen mit Fallzahlsteigerungen beim Bezirk zusammen. „Aufgrund des medizinischen Fortschritts werden die Menschen erfreulicherweise älter”, erläuterte die Bezirksrätin. „Allerdings greifen aber auch bei alten Menschen Demenzerkrankungen und insgesamt psychische Erkrankungen immer mehr um sich.“ Der Inklusionsansatz gemäß der UN-Konvention soll die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben gewährleisten. Eine Frage des Geldes Bürgermeister und stellvertretender Landrat Anton Klotz unterstützt den Inklusionsansatz grundsätzlich, wies aber auch auf etwaige Finanzierungsprobleme hin. „Wenn beispielsweise bauliche Veränderungen in einem Kindergartengebäude erforderlich werden, so bedeutet dies eine finanzielle Mehrbelastung für die betroffene Kommune“. Höhepunkt des Abends war die Ehrung langjähriger Mitglieder durch Schwabens CSU-Bezirksvorstandsmitglied und Kreisrat Dr. Christian Schwarz. Eine Urkunde für ihre treue Mitgliedschaft erhielten Antonie Rauh (zehn Jahre), Peter Röder (15 Jahre), Peter Einsiedler (15 Jahre), Adolf Hauke (20 Jahre), Wolfgang Gabler (25 Jahre), Michael Hauke (30 Jahre), Bürgermeister Anton Klotz (35 Jahre), Franz Stocker (40 Jahre) und Max Fackler (45 Jahre).

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