Vorbereitung läuft

Gemeinsam erfolgreich für das Allgäu. Die CSU bereitet sich auf die bevorstehenden Wahlen vor. Unser Bild zeigt Eberhard Rotter, Stimmkreisabgeordneter Sonthofen-Lindau (v.l.), Kreisvorsitzenden Joachim Konrad, Staatssekretär Dr. Gerd Müller und Staatsminister Thomas Kreuzer. Foto: CSU

Die CSU bereitet sich auf die bevorstehenden Landtags- und Bundestagswahlen vor. Die Aufstellung des Bundestagskandidaten wird am 21. September 2012 in Weitnau stattfinden. Dazu wählte der Kreisverband jetzt die wahlberechtigten Delegierten.

Der heimische CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Gerd Müller ist als Allgäuer seit 2005 als Staatssekretär für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Mitglied der Bundesregierung. Er wird sich erneut als Kandidat für das Allgäuer Direktmandat der CSU bewerben. Gewählt werden der nächste Landtag in Bayern und der Bundestag im September 2013. In Kürze wird entschieden, ob es einen gemeinsamen Wahltag gibt. Gerd Müller nutzte die Chance bei der Delegiertenversammlung und stellte die Erfolge der CSU für das Allgäu heraus: „Im Zusammenwirken zwischen Kommunal-, Landes- und Bundespolitik haben wir wichtige Infrastrukturprojekte wie die B19, A7, A96 und die Hochwasserverbauungen der Iller umgesetzt.“ Das Allgäu sei zwischenzeitlich die bekannteste Tourismus- und Gesundheitsregion Deutschlands. Als Wirtschaftsraum sei sie so stark wie der Großraum Augsburg. „Wir liegen bei den Arbeitsmarktdaten unter den besten fünf Regionen in Deutschland“, so Müller. Mit Blick auf die Euro-Debatte machte er klar, dass er in Berlin als deutscher Abgeordneter deutsche Interessen zu vertreten habe und deshalb gelte: „Wer nicht solide wirtschaftet in der Eurozone und die strikten Vorgaben für Haushaltsdisziplin einhält, kann nicht weiter mit unserer Solidarität rechnen. Eine Vergemeinschaftung der Schulden und der Haftung in Europa, durch die Einführung von Eurobonds lehnt die CSU kategorisch ab.“ Staatsminister Thomas Kreuzer stellte mit Blick auf die Klage gegen den Länderfinanzausgleich fest: „Bayern ist das Land mit dem solidesten Haushalt und hat sich das Ziel gesetzt, 2030 alle Schulden zurück zu zahlen. Es könne aber nicht angehen, dass Bayern jährlich über vier Milliarden Euro in den Länderfinanzausgleich einbezahlt und Ländern wie Berlin Ausgaben finanzieren muss, die wir uns in Bayern nicht leisten können“, betonte er. "Zwei gute Kandidaten" Der Kreisvorsitzende Joachim Konrad lobte das solide Mannschaftsspiel der CSU im Kreis und kündigte an, dass die CSU Oberallgäu bei der nächsten Nominierung für den Landtag einen vorderen Listenplatz einfordern will. Für die Nominierung als Listenkandidat be- werben sich der Vorsitzende der Mittelstandunion Eric Beißwenger und der Waltenhofener Hans Peter Rauch, der zugleich stellvertretender Präsident der Handwerkskammer Schwaben ist. „Zwei gute Kandidaten“, so Joachim Konrad. Die Delegierten werden im Oktober entscheiden, wen sie ins Rennen schicken.

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