Endlich: Ein Depot für die Kemptener Kunstschätze

Nägel mit Köpfen

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Blick ins Zentraldepot mit Restauratorin Monika Lingg.

Wie das OB-Büro auf Anfrage des Kreisboten nun mitteilte, sind die Vorbereitungen für den Bau des Museumsdepots nun endlich angelaufen.

Wie mehrfach berichtet, sind die nicht ausgestellten Exponate und Sammlungen der Stadt derzeit an über sieben verschiedenen Standorten untergebracht und das bisherige Hauptdepot in Ursulasried ist überfüllt.

Der Standort für das neue Depot befindet sich ebenfalls in Ursulasried, auf der ehemaligen BayWa-Erweiterungsfläche.

Der Kulturausschuss hatte in seiner Sitzung vom 19. Juli 2017 die Stadtverwaltung beauftragt, die Planungen für den Neubau eines Museumsdepots fortzusetzen. Zuvor habe es intensive Untersuchungen und Gespräche gegeben.

Das bestehende Hauptdepot soll auch nach Fertigstellung des neuen Zentraldepots weiterhin im Dienst belassen werden. Dort sollen die archäologischen Fundstücke der Stadt untergebracht werden. Die Bündelung der Themen biete, so die Stadtverwaltung, unter anderem große logistische Vorteile.

„Mit der Entscheidung des Kulturausschusses für den Neubau eines Museumsdepots machen wir einen großen und wichtigen Schritt in der Museumsentwicklung. Damit setzen wir ein klares Zeichen, dass wir unserer Verantwortung gegenüber den städtischen Sammlungen und Objekten gerecht werden wollen“, unterstreicht OB Thomas Kiechle.

Bis zum Spätherbst 2018 sollen sämtliche Planungen und Kostenberechnungen abgeschlossen sein, so dass dann durch den Planungs- und Bauausschuss die Auftragserteilung an Firmen erfolgen kann. Baubeginn ist für Anfang 2019 geplant. Die Bauzeit wird voraussichtlich ein Jahr betragen.

Definition Museum

„Ein Museum ist unter anderem dadurch definiert, dass es Sammlungen aufweist. Diese Sammlungen können immer nur zu einem Bruchteil in der Dauerausstellung gezeigt werden. Der Hauptteil wird in Depots sicher untergebracht, steht wissenschaftlichen Untersuchungen zur Verfügung und kann für Sonderausstellungen aufbereitet werden“, so der Hinweis seitens der Stadt. 

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