Vorschläge erarbeitet

Ein landschaftsarchitektonisches Konzept zur Neugestaltung der Zufahrten in die Stadt hat der Gemeinderat jetzt mit großer Mehrheit akzeptiert. Der Münchner Landschaftsarchitekt Axel Lohrer hatte im vergangenen Jahr den Auftrag erhalten ein Konzept zu entwickeln, wie von allen Zufahrtsstraßen und der B12-Umgehung Anreize zu schaffen sind, die Autofahrer zu einem Halt nach Isny zu locken.

Die von Lohrer erarbeiteten Gestaltungsmöglichkeiten sollen jetzt nicht in einer finanziellen Gewaltaktion durchgeboxt werden, sondern sind ein stimmiges Konzept, das über viele Jahre umgesetzt werden könnte. Gleichzeitig steht der teilweisen Eigenleistung durch den Baubetriebshof und den Stadtgärtner nichts im Wege. Die Präsentation hat die Qualität eines „Masterplans“, um Isny und seine Umgebung als Ganzes zu begreifen. Auch bei der Verwirklichung über einen längeren Zeitraum kann man immer wieder den Plan als Leitfaden aus der Schublade holen und so einen einheitlichen Eindruck verwirklichen. Nicht genau kalkulierbar Allgemein begrüßten die Gemeinderäte das Konzept, auch wenn an eine schnelle und abschließende Verwirklichung im Augenblick nicht zu denken ist. „Die Höhe der Kosten ist die nächste offene Frage“, meinte Peter Clement (SPD). Da musste Axel Lohrer eingestehen, dass langfristige Planungen so nicht genau kalkulierbar sind. Karl Immler (CDU) wurde etwas direkter: „Schade um jede Sekunde, die wir darüber diskutieren. Wir können es uns nicht leisten, denn das ist am Ende mit Sicherheit eine siebenstellige Summe.“ "Erste Stufe fällig" Hauptamtsleiter Oswald Längst war etwas anderer Ansicht. „Wir haben jetzt ein schlüssiges Konzept, das in Stufen zu verwirklichen ist. Jetzt ist die erste Stufe fällig.“ SPD- Fraktionsvorsitzender Edwin Stöckle forderte: „Wir müssen vor allem unsere Stadt als Ganzes attraktiver machen.“ Sein Parteikollege Erhard Bolender meinte, das Konzept sei schön und gut, man müsse jedoch mindestens zwei Kilometer vorher bereits auf Isny aufmerksam machen“, so Bolender. Die Gemeinderäte akzeptierten das Konzept mit großer Mehrheit und gaben es zur weiteren Planung und Verwirklichung an die Stadtverwaltung weiter. Die Bedingung ist aber, dass die einzelnen Maßnahmen jeweils zu genehmigen sind.

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