Wandern über Grenzen hinweg

Wegenetz: Länderübergreifende Aktion zwischen Isny und Maierhöfen

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Bürgermeister Rainer Magenreuter (links) und Bürgermeister Schwarz bei Freigeben der Strecke.

Isny/Maierhöfen – Vier Jahre Planung, Beratung und Bau sind nun vergangen. Am Sonntag, 23. Juni, wurde offiziell das barrierefreie Wanderwegenetz zwischen Isny und Maierhöfen eröffnet und auf mehreren Rundwegestrecken ist jetzt mit rund 18 Kilometern ein neues zusammenhängendes Wegenetz einfach zu begehen, auch wenn man gehbehindert ist.

Das war ja nun schon lange geplant und mit Hilfe der Bayerischen Förderprogramms „RÖFE“ und dem europäischen Förderprogramm „Leader“ verwirklicht. Von Leader gab es 120.000 Euro und von RÖFE waren 280.000 Euro mit in den großen Topf gekommen. Isny war mit ebenfalls 120.000 Euro dabei und Maierhöfen war mit 180.000 Euro beteiligt. Die Gesamtkosten wären weder von Maierhöfen noch Isny alleine aufzubringen gewesen, so ergab sich aber ein überschaubare Summe, die dem Tourismus dienend von beiden Seiten zu stemmen war. Durchaus ein Grund, um zur Eröffnung zusammenzukommen und am Biesenweiher direkt auf der württembergisch-bayerischen Grenze mit dem üblichen Scherenschnitt und einigen Reden den Weg freizumachen. 

Die Stadt Isny lieferte ein Büfett und von Maierhöfen waren die „Kugelbuebe“, eine Gruppe von Alphornbläsern, dazu gekommen. So sind jetzt die Gebiete Waldbad Isny, Biesen- und Bleicherweiher, Wolfsbühl-Gschwend, Maierhöfen und Großholzleute-Hengelesweiher leicht begehbar und die in dem Gebiet von sechs Quadratkilometern liegenden Biotope und Gewässer mit Schutzstatus einfach zu erreichen. An mehreren Stellen sind Sitzgelegenheit und Übersichtstafeln aufgestellt und Einkehrmöglichkeiten auf den Wegen sind ebenfalls vorhanden: Landgasthof „Grenze“ (WC nicht barrierefrei), Käseküche Isny (WC teilweise nicht barrierefrei), Waldbad Camping und das Natur-Landhaus Krone in Maierhöfen (WC allerdings ebenfalls nicht barrierefrei). Die Bürgermeister waren stolz auf diese Leistung und sagten in ihren Ansprachen allen Beteiligten ihren Dank aus. 

Manfred Schubert

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