Das Schaufeln ist beendet

In der zweiten und dritten Januar-Woche waren täglich rund 1000 THW-Kräfte aus dem Allgäu im Einsatz

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Hatten dem Schneechaos erfolgreich den Kampf angesagt: die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des THW.

Kempten – Anstrengende Tage liegen hinter den ehrenamtliche Helferinnen und Helfern des Technischen Hilfswerks, die seit dem 6. Januar den Schneemassen den Kampf angesagt hatten. Im Schnitt befreiten täglich rund 1000 Einsatzkräfte des THW Dächer von

den Schneelasten, Straßen von Schneebruch und unterstützen die Einsatzleitungen vor Ort mit ihrem Fachwissen.

Aus dem THW Regionalbereich Kempten gingen knapp 300 Helferinnen und Helfer in den Einsatz in Richtung der schwer getroffenen Landkreise Miesbach, Traunstein, Berchtesgadener Land, Bad Tölz-Wolfratshausen sowie Garmisch-Partenkirchen. Mit zehn Bergungsgruppen, einem Baufachberater, einer Fachgruppe Räumen und einer Fachgruppe Führung/Kommunikation unterstützten die Ortsverbände die Einsatzkräfte vor Ort. Hinzu kamen noch etwa 50 Helferinnen und Helfer, die das THW im Allgäu direkt einsetzte.

Das Fazit der Ehrenamtlichen nach dem Einsatz gegen den Schnee ist eindeutig: Die Arbeiten auf den Dächern und unter diesen Bedingungen waren äußerst kräftezehrend. Allerdings sei die geleistet Hilfe auf große Anerkennung bei der Bevölkerung gestoßen. Auch die Zusammenarbeit mit den anderen Organisationen wie Feuerwehren, Bundeswehr, Polizei oder Bergwacht waren äußerst kameradschaftlich verlaufen. Die gute Stimmung unter den Helferinnen und Helfern sorgte dafür, dass so mancher Ortsverband seinen Einsatz auch gerne verlängert hätte.

Am 20. Januar kehrte schließlich der letzte Helfer aus dem Regionalbereich Kempten in die Heimat zurück, er hatte die Stabsarbeit in der THW Regionalstelle Mühldorf unterstützt.

Alle eingesetzten Kräfte aus dem Allgäu sind wohlbehalten aus dem Einsatz zurückgekehrt. Lediglich die eine oder andere Schneeschaufel ging während der Arbeiten zu Bruch.

Das THW bedankt sich bei den hochengagierten Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz. Ein besonderes Dankeschön gilt auch ihren Familien, Angehörigen und Arbeitgebern für ihre Unterstützung und ihr Verständnis.

Bayernweit waren alle 111 Ortsverbände mit ihren Helfern im Einsatz. Dabei erhielten sie zusätzlich Unterstützung aus Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen.

kb

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