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Säulen sichtbar gemacht

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Kemptens 2. Bürgermeisterin Sybille Knott (2.v.l.) gratulierte den Damen vom Kneipp-Verein Kempten e.V. zur neuen Stelenanlage an der Wassertretanlage im Engelhadepark, die die fünf Elemente der Kneipschen Gesundheitslehre präsentieren. (v.l.) Monika Weitnauer, Schriftführerin und Geschäftsstellenleiterin, Kemptens 2. Bürgermeisterin Sybille Knott, Ida-Anna Braun, 1. Vorsitzende, Ursula Schmid und Gretel Schönberger, Schatzmeisterin.

Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen und Balance  - Das sind die fünf Säulen der von Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897) begründeten Gesundheitslehre. Gut zu wissen, aber wer kennt diese Hintergründe schon, wenn man eine der Kneippschen Wassertretanlagen besucht?

Damit Besucher über die Hintergründe der Kneippschen Gesundheitslehre umfassend informiert werden, hat sich der Kneipp-Verein Kempten e.V. dafür eingesetzt, dass am neuen Standort der Wassertretanlage im Engelhaldepark fünf Stelen errichtet werden, die von der Keippschen Lehre verkünden. Finanziert wurde das Projekt, das am vergangenen Samstagnachmittag bei einem Festakt im Engelhaldepark der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, vom Verein selbst und dem Tiefbauamt Kempten, die das Stahlgerüst schweißten und die Einbetonierung der Stelen übernahmen.

Ida-Anna Braun, erste Vorsitzende des Kneipp Vereins Kempten e.V. bedankte sich bei allen Beteiligten: „Dieses Projekt ist das Ergebnis der guten Zusammenarbeit zwischen dem Kneippverein, dem städtischen Bauhof und der Stadtgärtnerei. Vielen herzlichen Dank hierfür.“ Als Vertreterin der Stadt Kempten war die 2. Bürgermeisterin Sibylle Knott erschienen. Diese kam in ihrer Ansprache noch einmal auf den Umzug der Wassertretanlage vom Calgeerpark in den Engelhaldepark zu sprechen: „Im Kemptener Westen gab es Probleme mit dem Wasserzufluss und dem Lärm des nahen Stadtrings und so war ein Umzug in den Engelhaldepark, der ohnehin schon ein Ort sportlicher Aktivitäten geworden war, naheliegend und erwies sich im Nachhinein als segensreich.“ Knott gratulierte den Akteuren für ihr Bemühen die Lehre Sebastian Kneipps zu bewahren und weiterzugeben, schließlich ginge es: „…um die Förderung einer gesunden Lebensweise, um Gemeinschaft und Begegnung.“ Ausdrücklich dankte Knott auch der Stadtgärtnerei.

Wer mehr erfahren möchte über das Wirken des seit 92 Jahren aktiven Kneipp-Verein Kempten e.V., erfährt hierzu mehr im Internet auf www.kneipp-kempten.d e.

Jörg Spielberg

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