Weitere Schritte einleiten

Die CIMA Beratung und Management GmbH ist schon längere Zeit in Isny tätig und war nun beauftragt, ein neues integriertes Einzelhandels- und Innenstadtkonzept für Isny zu erstellen. Keine leichte Aufgabe, aber nach Erfassung der Eckdaten vor Ort hat Dipl. Geograph Christian Hörmann zusammen mit seinem Team und Dipl. Geograph Stephan Kellermann das Werk der Stadt übergeben und dem Gemeinderat vorgestellt.

Nach dem Vortrag in der Gemeinderatssitzung wurde die Studie zur weiteren Beratung zurück in die Fraktionen genommen. In den nächsten Sitzungen soll sie nun durchge- sprochen und weitere Schritte beschlossen werden. Ob die künftigen Schritte auch tatsächlich zu einer Wende führen oder lediglich negative Entwicklungen verlangsamen, bleibt abzuwarten. Im Rahmen ihrer Untersuchungen nimmt die CIMA die Geschäfte der Innenstadt genau unter die Lupe. So wird die Sortimentsliste erstellt und vor allem auch vorgeschlagen was sogenannte „innenstadtrelevante“ Artikel sind. Zum Verständnis: Die dort aufgeführten Artikel sollen im Außenbereich nicht oder nur bedingt gehandelt werden. Nur ein Teil des angebotenen Sortiments der Märkte im Bereich außerhalb der Innenstadt darf auf der Liste aufgeführt sein und Neuzulassungen sind dann nicht zu bewilligen. Firmen die vor Abschluss der neuen Bestimmungen schon im Außenbereich verkauft haben, sind durch den „Bestandschutz“ abgesichert und dürfen auch weiterhin tätig sein. Die Nebenlageproblematik einzelner Geschäfte wird ebenfalls erfasst. Denn selbst in sogenannten 1A-Lagen können Leerstände auftreten, wie es in Nebenlagen wie der Obertor- und Bergtorstraße offensichtlich geworden ist. Da stimmt was nicht und Änderungen sind notwendig. Problematisch ist vom Stadtbild her auch die Tatsache, dass fehlende Mieteinnahmen fast automatisch zu einer eingeschränkten Renovierung und farblichen Gestaltung der davon betroffenen Objekte führt. Kein schöner Anblick und von der Stadt allein kaum aufzufangen. Schon seit längerer Zeit arbeitet daher eine Lenkungsgruppe an dieser Problematik. Sie besteht aus Mitarbeitern der Verwaltung, Abgeordneten der Gemeinderatsfraktionen, Isny Aktiv, der IHK und Vertretern vom Regionalverband. Die Ergebnisse die von der CIMA erarbeitet wurden sind nun Arbeitsgrundlage der Gemeinderäte und daraus leitet sich später die Anpassung der Bebauungspläne und einen Leitfaden zur baurechtlichen Umsetzung des Konzepts ab. Wann der Gemeinderat wieder weiter darüber entscheidet ist im Augenblick nicht ganz sicher. Vorgesehen ist derzeit der 27. Februar als Einstieg in weitere Beschlussfassungen.

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