Weitere Unterstützung

Auch nach Ablauf des Förderprojekts „Soziale Stadt“ im Thingers werden die sozialintegrativen Maßnahmen sowie die Jugendsozialarbeit an der Nordschule fortgeführt. Entsprechende Beschlüsse fasste der Jugendhilfeausschuss vergangene Woche. Auf Empfehlung des Jugendhilfeausschusses und des Haupt- und Finanzausschusses hat die Verwaltung ein bedarfsorientiertes Konzept für die Anschlussperspektive im Thingers erarbeitet. Das erläuterte Thomas Baier-Regnery, Leiter des Amts für Jugendarbeit.

Für die sozialintegrativen Maßnahmen soll eine Personalverstärkung im Jugendtreff Thingers zur Ausweitung der Öffnungszeiten wie auch eine Personalverstärkung für die mobile, aufsuchende Jugendarbeit im Stadtteil eingerichtet werden. Beide Leistungen wurden Baier-Regnery zufolge im Rahmen der Sozialen Stadt von Stadtjugendring Kempten erbracht. Bereits beschlossen hat der Jugendhilfeausschuss eine Stelle für die aufsuchende Jugendarbeit. Ab dem Schuljahr 2010/2011 wird die bisher an der Nordschule angesiedelte Stelle der schulbezogenen Jugendarbeit an die, ab dem neuen Schuljahr, Mittelschule bei der Hofmühle, verlagert. Außerdem wird laut vergangene Woche gefasstem Beschluss eine Stelle installiert, die die erweiterten Öffnungszeiten im Jugendtreff sicherstellt. Die Leistungen werden dem Stadtjugendring Kempten im Rahmen einer Leistungsvereinbarung übertragen. Das entspreche einer Verbesserung der bisherigen Ausgangslage, so Baier-Regnery. „Das wird auch dem Bedarf der Mittelschule an der Hofmühle gerecht, die nach der Auflösung der Teilhauptschulen neben einer höheren Schülerzahl nun auch einen durchgehenden Zug von der fünften bis zur neunten Jahrgangsstufe aufweist“, fügte er an. An der Nordschule wird zum neuen Schuljahr eine reine Stelle der Jugendsozialarbeit neu eingerichtet. „Diese Stelle wird über die Regierung von Schwaben beantragt“, erklärte Baier-Regnery. An der Nordschule gab es auch bisher bereits eine Maßnahme der sozialintegrativen Jugendarbeit. Die konzentrierte sich jedoch überwiegend auf die Klassen fünf und sechs. Durch die Auflösung der Teilhauptschule steht die Stelle künftig ausschließlich den Jahrgangsstufen der ersten bis zur vierten Klasse zur Verfügung, was laut dem Leiter des Amts für Jugendarbeit eine personelle Verbesserung bedeutet. Die Jugendsozialarbeit an der Nordschule erfolgt in Kostenträgerschaft der Stadt Kempten. Die Stelle ist eingebettet in das Amt für Jugendarbeit, Abteilung Jugendsozialarbeit. „Die gefundenen Anschlussmaßnahmen stellt auch nach der Beendigung der Sozialen Stadt für die Zukunft weiterhin eine starke Unterstützung der Jugendlichen im Stadtteil Thingers sicher“, frohlockte Baier- Regnery. Das gelte einmal durch die bewährte Arbeit des Stadtjugendrings im Jugendtreff wie auch durch die Fortsetzung der Schulsozialarbeit an der Nordschule, meinte er abschließend.

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