Weniger Diebstahl, mehr Fälschungen

Obwohl sie eine spektakuläre Einbruchserie aufgeklärt hat, hat die Kripo Kempten im vergangenen Jahr weniger Diebstahls- und Raubdelikte registriert als sonst. Wie Kriminaldirektor Albert Müller jetzt in einer Pressemitteilung erklärte, gingen auch Sexual- Tötungs- und Drogendelikte nach unten. Gestiegen ist hingegen die Zahl der Fälschungen, die die Kripo registrierte.

Insgesamt sieben Mal hat die Kripo vergangenes Jahr in Tötungsdelikten ermittelt, drei davon waren allerdings nur versuchte. Laut Müller haben die Beamten jeden dieser Fälle aufgeklärt. Diese Zahlen sind im Vergleich zum Vorjahr zwar rückläufig, das sei aber der Organisationsreform der Polizei geschuldet. 23 Mal wurde der Kripo sexueller Missbrauch von Kindern gemeldet, das sind 14 Fälle weniger als im Vorjahr. 14 mutmaßliche Täter haben laut Müller Kinderpornografie über das Internet verbreitet oder sich besorgt. Die Zahl der Brandstiftungen blieb mit zwölf etwa gleich wie 2007, damals waren es 13. 15 Raub- und 178 Diebstahlsdelikte verzeichnete die Kripo, bei 23 beziehungsweise 277 lagen die Zahlen noch ein Jahr zuvor. Dabei gelang es der Polizei, eine Serie von über 150 Einbrüchen aufzuklären. Die Vermögens- und Fälschungsdelikte stiegen sprunghaft von 143 auf 235 an, ebenso die Fälle, in denen die Täter Falschgeld in Umlauf brachten. Besonders deutlich machte die Zahl der Urheberrechtsverstöße einen Sprung nach oben, nämlich von 14 auf nun 66. Das liegt Laut Müller daran, dass die Musikindustrie sie stärker verfolgt.

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