Weniger Führungen

Kleine Nachkorrekturen hat der Schul- und Kulturausschuss vergangene Woche für den Betrieb des Schauraumes in der Erasmuskapelle beschlossen.

Wie Kulturamtsleiter Dr. Gerhard Weber erläuterte, würde der jeweils mit 30 Minuten angesetzte Besichtigungszeitraum der Einrichtung voraussichtlich zu Problemen führen. Zum einen, weil Reservierungen und Ticketverkauf die Aufmerksamkeit des Personals zu sehr beanspruchen werde. Und auch für die zehnminütige Multivision plus Medientischen mit 13 Fenstern würden die pro Führung maximal 30 Besucher „eventuell mehr Zeit brauchen“. Zum anderen sei das Unterstützungsangebot seitens der Sankt Mangkirche, den Vorverkauf auch in deren Südflügel abwickeln zu können, inzwischen auf gottesdienstfreie Zeiten eingeschränkt worden. Bei einem Zeitrahmen von 45 Minuten könne die letzte Führung stattfinden wie ursprünglich geplant. Es werde dann aber nur sieben statt zehn Führungen pro Tag geben. Die Ausschussmitglieder sahen es wie OB Dr. Ulrich Netzer (CSU), nämlich dass sich „die Leute nicht gehetzt fühlen, sondern auf die Erasmuskapelle einlassen sollen“ und gaben grünes Licht. Das gab es auch bezüglich Preisnachlässen für größere Gruppen, um diesen einen Anreiz zu geben. Bis 20 Personen soll der normale Preis gelten, ab der 21. Person soll der Eintritt frei sein.

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