Weniger Gastschulbeiträge

Bei rund 2,3 Millionen Euro Einnahmen und drei Millionen Euro Ausgaben nannte Birgitt Richter, Leiterin des Amtes für Kindertagesstätten, Schulen und Sport dem Schulausschuss einen Zuschussbedarf von 723 000 Euro für den Bereich Schulen im Jahr 2012. Dieser habe sich im Vergleich zum Vorjahr hauptsächlich wegen der geringeren Erstattung von Gastschulbeiträgen um knapp 250 000 Euro erhöht.

Die Ursache dafür sah sie im Wegfall des G9 und den dadurch bedingt rückläufigen Schülerzahlen vor allem an allen drei Kemptener Gymnasien. Um knapp 50 000 Euro verringern sich laut Richter die Einnahmen an Grund- und Hauptschulen, zum einen durch den Wegfall der Zuschüsse vom Land beim Mittagessen für Bedürftige sowie durch geringere Einnahmen bei den Praxisklassen. Ausschließlich auf das Angebot der Ganztagsbetreuung seien, so Richter, die um 18 000 Euro gestiegenen Einnahmen des Carl-von-Linde-Gymnasiums zurückzuführen. Auf der Ausgabenseite verzeichnete sie im gesamten Schulbudget eine Erhöhung um knapp 85 000 Euro. Die Mehrausgaben von knapp 130 000 Euro bei der allgemeinen Schulverwaltung führte sie auf höhere Gastschulbeiträge zurück, die für Auszubildende Kemptener Betriebe und Einrichtungen bezahlt werden müssten, die auswärtige Berufsschulen besuchten. Über 43 000 Euro hingegen spare sich die Stadt durch den Wegfall der Kostenbeteiligung am Mittagessen Städtischer Grund- und Hauptschulen sowie insgesamt knapp 14 000 Euro bei den Budgets von Hildegardis- und Allgäu-Gymnasium, unter anderem wegen der Neuregelung der Tutorenhonorare. Der Bericht diente dem Ausschuss allerdings lediglich zur Kenntnisnahme.

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