Westallgäuer Wasserwege

Die Westallgäuer Wasserwege, ein Projekt zur touristischen Vermarktung im Allgäu, konnten vor kurzem im Rahmen des „Loipentreffens“ im Kurhaus am Park vorgestellt werden. Seit drei Jahren haben sich Erhard Bolender als Landschaftsarchitekt und Projektleiter, Thomas Gretler als Texter, Fotograf und Biologe zusammen mit Bernd Lehne, der zuständig für Grafik und Design, an die Vorarbeiten dieses Projektes gemacht. Schon jetzt haben die drei Herren große Erfolge damit erzielt. Das Ganze läuft als Fördermaßnahme von Leader +, der Bayerischen Landesregierung, der Europäischen Union, dem Arbeitskreis „Erlebniswelt Allgäu Wasser“ und der LAG Impuls Westallgäu 10+.

Jetzt konnten die Verantwortlichen eine Dokumentation vorlegen, die mit Sicherheit noch weitere Kreise ziehen wird. Mit gut ausgearbeitetem Prospektmaterial werden die Landschaft rund um Scheidegg, Lindenberg, Weiler , Oberreute, das Argental, Stiefenhofen, das Leiblachtal und die Weißach präsentiert. Bolender und Gretler haben die Landschaften bewandert, fotografiert und dokumentiert. Zusammen mit den beteiligten Gemeinden haben sie aus rund 300 Objekten in den 13 Gemeinden 56 ausgesucht, die von ihnen genauer erfasst wurden. Viele Wanderrouten In dem vorgestellten Prospekt sind 25 Wanderrouten näher beschrieben. Außerdem ist ein Überblick über die frühgeschichtliche Entwicklung der Allgäuer Landschaft, ihre Moore, Schluchten Bäche und Tobel enthalten. Dazu kommt, dass die einzelnen Routen auch separat als Faltblätter ausgearbeitet sind und einen Überblick über Flora, Fauna und Begehbarkeit vermitteln. Die neueren Pläne in diesem Zusammenhang sehen vor, auch die Gegend um Isny mit seinen Wasserläufen und Wandermöglichkeiten aufzunehmen. Des weiteren sollen demnächst noch Landschaften weiter in Richtung Bodensee erfasst werden. Bolender, Gretler und Lehne haben bisher ein ganzes Stück Arbeit geleistet und viele weitere Möglichkeiten liegen noch vor ihnen. Die Zusammenarbeit mit den bisherigen Gemeinden war sehr zufriedenstellend und lässt für weitere Projekte hoffen. Mit Thomas Gretler auf eine „Powerpoint“- oder Bilderreise durch das Allgäu zu gehen, ist jedenfalls eine Erfahrung wert.

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