Wettbewerb soll helfen

Auch diese städtische Grünfläche an der Ecke Goethestraße wird in den Gestaltungswettbewerb einbezogen. Foto: cut

Durch einen Wettbewerb werden die gestalterische Handschrift und die Standards für die künftige Innenstadt entwickelt. Das entschied der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung. Die Planungen für den Stadtplatz mit Umgriff (von der Ecke Goethestraße bis zur Sedanstraße) sollen auch auf andere Umgestaltungsvor- haben im Zentrum übertragbar sein.

„Das ist der Einstieg in eine verbesserte Aufenthaltsqualität“, so Bürgermeister Johann Zeh. Der Stadtrat gab mehrheitlich (sieben Gegenstimmen) grünes Licht für einen Einladungswettbewerb, an dem acht Architekturbüros von München bis Stuttgart teilnehmen können, darunter auch ein Lindenberger Büro (Mayr-Baldauf) sowie die Bregenzer Stararchitekten Dietrich-Untertrifaller. Dass die Gestaltung der oberen Hauptstraße nur als verkehrsberuhigter Bereich erfolgen soll, ist nach der mangelnden Akzeptanz der Probephase klar. Im Stadtrat setzte die CSU-Fraktion jedoch durch, dass die Planung für die aktuelle Situation mit Tempo 20 und gegenläufigem Radfahrverkehr entwickelt wird. Weitere Verkehrsbeschränkungen werden nicht gewünscht. Die Architekturbüros müssen ihre Entwürfe nach vorläufigem Terminplan bis im Frühjahr abgeben. Dann tagt das Preisgericht, ehe die Arbeiten öffentlich ausgestellt werden. Der Wettbewerb kostet 80 000 Euro. 60 Prozent davon erhält die Stadt als Städtebauförderungszuschuss.

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