CSU will mehr Gartenhäuser

Eine generelle Genehmigung zur Errichtung von Gartenhäusern im Stadtteil Rothkreuz fordern die beiden CSU-Stadträte Andreas Kibler und Thomas Kiechle in einem gemeinsamen Antrag an OB Dr. Ulrich Netzer (CSU). Derzeit sind Gartenhäuser laut Bebauungsplan in dem Stadtteil ausgeschlossen. Hintergrund des Antrags ist der Platzbedarf der zahlreichen in Rothkreuz wohnhaften jungen Familien.

Das Verbot von Gartenhäusern in Rothkreuz werde den Bedürfnissen der dort lebenden Anwohner nicht gerecht, schreiben Kibler und Kiechle. „Besonders junge Familien haben großen Platzbedarf zur Unterbringung des Kinderwagens, der Fahrräder oder der Spielgeräte“, heißt es weiter. Darüber hinaus bräuchten die Menschen auch Platz für Gartengeräte. Die CSU-Stadträte sind der Ansicht, dass mit der Möglichkeit der Errichtung von Gartenhäusern „den Bedürfnissen der Menschen Rechnung getragen wird“. Die Begründung liefert den beiden zufolge die Bevölkerungszusammensetzung in Rothkreuz. Der Anteil der unter 15-Jährigen sei mit 22,4 Prozent im Vergleich zu den anderen Stadtteilen am Höchsten, der der über 65-Jährigen mit 8,6 Prozent am Niedrigsten. Das zeige, dass dort besonders viele junge Familien leben, so Kibler und Kiechle. Verstärkt wird der Antrag durch eine Unterschriftenliste der Anwohner. „Um ein homogenes Bild der Siedlung zu gewährleisten, können selbstverständlich Größe und Anordnung der Gartenhäuser geregelt werden“, schreiben die Stadträte abschließend.

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